Besser denken, weiter denken.

Die Welt ist zu groß, als dass man sie unbesprochen lassen könnte. Und je rascher sie sich dreht, desto wichtiger ist es, kühlen Kopf zu bewahren, Stand zu suchen und Orientierung zu finden. Auf vielerlei Feldern, mündlich wie schriftlich, verdankt sich die hier vorgestellte Arbeit diesem Impuls. Verständlich, doch mit Tiefgang, sollen die Texte und Reden dazu beitragen, das Unübersichtliche unserer Gegenwart ein wenig zu ordnen.

Machen Sie sich ein Bild, machen Sie sich ein zweites, und halten Sie mit Ihren Eindrücken und Fragen nicht hinter dem Berg. Als Historiker und Literaturwissenschaftler, Sachbuchautor und Schriftsteller ahne ich: Ein Wahn, der uns beglückt, ist manchmal eine Wahrheit wert, die uns zu Boden drückt.
(frei nach Wieland)

Im Juli 2010 erschien in der Neuhardenberger Schriftenreihe der Gesprächsband „Nebel in den Niederungen. Zur Lage des deutschen Fernsehens“ für charmante fünf Euro - Lektüre lohnt!

Im Juli 2009 hat ein neues Buch Kisslers kleine Textmanufaktur verlassen: „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet.“ (Gütersloher Verlagshaus) Eine bequeme Bestellmöglichkeit gibt es online.

Es darf gezwitschert werden! Followers welcome.

Eine Republik wird Tollhaus. Darum ist es Zeit, noch einmal die letzte Spielzeit des grandiosen „Deutschlandtheaters“ Revue passieren zu lassen. Das Buch zum groß- wie kleinkoalitionären Kuddelmuddel kann bestellt werden - mit Angela Merkel, Horst Schlämmer, Dieter Bohlen und allen anderen Haupt- und Nebendarstellern.


Neuigkeiten.

Nach 70 Tagen lautet das (arg vorläufige) Fazit: Christian Wulff ist als Bundespräsident keine Idealbesetzung. Meint zumindest am 7. September der Kolumnist bei „The European“.

Klein, aber wichtig und erhellend ist ein Buch, das ich in der „Süddeutschen Zeitung“ am 6. September bespreche: Christian Mürner schrieb eine „Bibliothek behinderter Figuren“.

Sarrazin war auch bei Plasberg, die TV-Nation schaute zu, für sueddeutsche.de fasste ich am 2. September zusammen: „Renn doch nicht immer weg!

Oh, wie schön ist Frankreich: Martin Walker liebt seine Wahlheimat und hat ihr nun schon den zweiten Krimi gewidmet. Das Hörbuch „Grand Cru“ stelle ich in der „Süddeutschen Zeitung“ am 1. September vor.

Sarrazin war bei Beckmann, der den Kerner machen wollte, was ihm aber nicht ganz gelang: Alles Weitere in meiner Nachtkritik vom 31. August bei sueddeutsche.de

Leicht kommt uns die „Power-Frau“ von den Lippen. Das Tagebuch vom 30. August fragt: Was stickt denn dahinter?

Ist es klug, unweit von Ground Zero eine Moschee zu bauen? Am 26. August wäge ich ab bei The European: „Cordoba und Cordoba“.

Zum Abschluss der monumentalen Lesung von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ verteile ich am 24. August in der „Süddeutschen Zeitung“ Lob- und Fleißkärtchen: Chapeau, Peter Matic, Chapeau!

Neues von Chesterton: Der „Father Brown“-Erfinder über Theorie und Praxis der Kriminalgeschichte – und Kissler über Chesterton. Am 20. August in der „Süddeutschen Zeitung“.

RTL 2 startet ein Trash-Feuerwerk und steht dabei „Knietief in Kamelkot“: Alles Weitere am 17. August bei „sueddeutsche.de“. Zum selben Thema stand ich auch dpa Rede und Antwort.

Ist die Mutter aller Schwindelfloskeln gefunden? Mein Favorit aus dem PR-Deutsch lautet „Mit allen Sinnen...“. Die Beweisführung steht am 16. August in der „Süddeutschen Zeitung“.

Am 14. August blicke ich im Samstagskommentar von BR2 auf den England-Besuch von Benedikt XVI. voraus. Text und File stehen online bereit.

Sehr hörenswert ist eine nun neu erhältliche Radiosendung aus dem Jahr 1954 mit Thomas Mann als Moderator seiner eigenen Wunschmusik. In der  „Süddeutschen Zeitung“ vom 10. August lausche ich mit Hingabe.

Die bewegenden letzten Jahre eines Lebenswerks: In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 23. Juli bespreche ich ausführlich die finalen Tagebücher des Harry Grafen Kessler von 1926 bis 1937 unter dem Titel „Wirklich leben, Licht, Sonne, Glück genießen“.

In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 20. Juli bin ich mit zwei Beiträgen vertreten. Der längere heißt „Die Ersetzung der Zeugung durch das Zusammenrühren von Hand. Vorgeburtliches Körper-Tuning: Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Embryonen-Diagnostik nährt die Angst vor einer neuen Eugenik“, der kürzere „Frust mit fiesen Folien: Bernhard Hoëcker liest Konrad Lischkas Technikkolumnen.“

Ist das Bundesverdienstkreuz ein Operettenrequisit? So will es mir scheinen, seit ich weiß, dass Joachim Löw es bekommen soll. Mehr dazu seit 14. Juli bei cicero.de

In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 8. Juli resümiere ich die Debatten- und Faktenlage drei Jahre nach der Rehabilitation der klassischen Liturgie durch Benedikt XVI: von neuen Aufbrüchen und hartnäckigen Widerständen.

Der doppelte Wulff: In der Kultur-Kolumne betrachte ich am 6. Juli den Begriff der Patchwork-Familie und versuche mich an einer kleinen Fetzenkunde. Zuvor schon, am 2. Juli, analysierte ich für Cicero.de die erste Rede des neuen Bundespräsidenten.

Zweierlei Bundespräsidentenwahlnachlese: Am 1. Juli besprach ich Frank Plasbergs, am 2. Juli Maybrit Illners Versuch, öffentlich-rechtlich aufzuklären. Es gelang nicht immer. Bei sueddeutsche.de sind meine Deutungen zu lesen.

In Tutzing sprach man bei einer Tagung sehr disparat über das kulturelle Fundament der Wirtschaft. In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 1. Juli stelle ich dar und versuche zu ordnen: Konfuzius, hilf?

Seit dem 30. Juni kann die Sommerausgabe 104/2010 von „eigenümlich frei“ gekauft oder bestellt und gelesen werden. Ich bin vertreten mit einem Artikel zum Konsensdeutschen Günther Jauch, der Anne Will als Gesprächsrundenleiter Nummer Eins der ARD ablösen wird.

Kisslers Kulturkolumne“ denkt am 29. Juni anlässlich der Sterbehilfeentscheidung des Bundesgerichtshofes über die Grenzen der Selbstbestimmung nach.

Peter Hahne darf sonntags im ZDF talken. Das Debut mit dem Gast Margot Käßmann bespreche ich für die „Süddeutsche Zeitung“ - knapp in der Printausgabe vom 28. Juni, ausführlich auf sueddeutsche.de am 27. Juni.

Am 26. Juni rezensiere ich in der „Süddeutschen Zeitung“ das gelungene Hörbuch „Wir sind ein Volk: Die deutsche Wiedervereinigung“.

In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 21. Juni stelle ich Martin Nicols Buch zur evangelischen Liturgie vor und frage nach der Botschaft der Schönheit.

Seit dem 18. Juni ist bei „Cicero“ mein kleiner Essay zur Frage online, ob die Krankheit öffentlicher Personen in der Öffentlichkeit zum Thema werden darf: „Das Regiment des Gerüchts“ - am Beispiel von Schäuble und Mixa, Marx und von Gemmingen.

Kissler im Radio: Am 18. Juni sendet der Deutschlandfunk um 19h15 im „Kulturgespräch“ den Mitschnitt einer sehr interessanten Diskussionsrunde auf Schloss Neuhardenberg. Unter dem Titel „Nebel in den Niederungen“ wurde die Lage des deutschen Fernsehens beredet.

Kissler im TV: Am 9. Juni berichtet das Medienmagazin „Zapp“ im NDR über den Boom der falschen Doku-Soaps. Auch meine Wenigkeit kommt zu Wort. Das gesamte Interview von 18 Minuten steht im Netz bereit.

Alles sei zu Fräulein Meyer-Landrut gesagt? Aber iwo doch. Im „Focus“ vom 8. Juni betrachte ich das Medienmädchen neu - „Lena, Lolita und wir“.

Ein Text zieht seine Kreise: Meine Vorstellung der jüngsten Heidegger-Quellen wird am 26. Mai bei „Arts & Letters Daily“ verlinkt, nachdem sie zuvor dank „SignandSight.com“ ins Englische übersetzt worden ist.

Die Innsbrucker „TT“ interviewte mich zum Finale der diesjährigen DSDS-Staffel zwischen Freakshow und Besserungsanstalt. Auch online ist der Artikel vom 17. April leicht greifbar.

Seit dem 16. März kann mein Interview über das Fernsehen als Erziehungsanstalt aus der Münchner „Abendzeitung“ online nachgelesen werden.

Gerade jetzt ein spannendes Thema: Die Kirche und die Medien. Darüber sprach ich am 8. Februar im Radio, hier nachzuhören; darüber werde ich diskutieren auf einer Podiumdiskussion am 25. Februar um 16h00 in Eichstätt.

Am 1. Februar erschien ein Interview mit mir zur Lage des Fernsehens in der Tiroler Tageszeitung - online leicht zu greifen.

Jetzt auch online: Mein Beitrag aus dem Februar-„Cicero“ über Google als Krake und Paralleluniversum.

Seit dem 22. Dezember ist die Januar-Ausgabe von „Cicero“ im Handel. Aus aktuellem Anlass rate ich, „Ohne Zweites sieht man besser“. Gemeint ist der Mainzer Fernsehgebührensender.

Am 23. November sprach ich im Deutschlandfunk („Corso“) über die TV-Formatkrise von Kerner und Kollegen - online nachzuhören.

Ob man das ZDF abschaffen sollte? Dazu äußere ich mich bei „Cicero“, unverändert online nachzulesen und zu kommentieren.

Meine Betrachtung zum zweischneidigen „Darling-Faktor“ anhand des Aufstiegs von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg ist nun online bei „Cicero“ frei zugänglich.

Mein Appell aus der März-Ausgabe des „Cicero“  wider die Kernerisierung des Fernsehens ist  nun auch online zu verfolgen.

Als Band 55 des „Herrenalber Forums“ liegt der Titel „Ach! Von der Sehnsucht der Seele“ (112 Seiten, 9 Euro) vor. Darin findet sich mein Beitrag „Warum die Welt romantisiert werden muss. Von der Sehnsucht nach Haltung.“

Nun erhältlich ist der Sammelband „Über den Trost“ aus Anlass des 80. Geburtstages von Johann Baptist Metz. Darin findet sich eine Betrachtung meinerseits, betitelt „Technik, Trost und schlaue Pillen“. Herzliche Einladung zur Lektüre!


 

 






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Ab sofort erhältlich: Das Buch zur TV-Debatte!

Jetzt im Handel: Das Buch zur Tigerenten-Ehe!

 

 
Gern gelesen:

www.matthias-matussek.de

www.theeuropean.de

www.ef-magazin.de

 


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