Horst am Höhepunkt | 27. Oktober 2008
Wer von Peter Sodann schrieb, darf vom Seehofer Horst nicht schweigen: An der Spitze der bayerischen Staatsregierung, die wieder identisch ist mit der Spitze der Regionalpartei CSU, steht seit Anfang dieser Woche der Gemütsmensch und notorische Außenseiter Seehofer.
Kein Tag verging nach dem Rücktritt der Herren Beckstein und Huber, ohne dass der Seehofer Horst uns an seinem Innenleben Anteil gewährte. Einen „Bammel“ habe er vor der gewaltigen Aufgabe, er wisse nicht, ob er ihr gerecht werden könne. Mit sehr wenig Schlaf habe er auskommen müssen in diesen Tagen, die dann zu einem „Höhepunkt in meinem politischen Leben“ führten. Eine „ungewöhnlich lange politische Wegstrecke“ erlebe ihre Krönung, „das ist für mich ein bewegender Moment“. Gleichwohl habe er „unangenehme Gefühle“, wenn er an die Verteilung der Ministerposten denke.
Das Programm des Seehofer Horst, so scheint es, passt auf eine Briefmarke. Es lautet: Ich. Wo die Programmatik schwächelt, soll das „Gesicht“ – so sagt er es selbst – reüssieren. Kaum jemand versteht es so wie der Seehofer Horst, das Gesicht als Spiegel der Seele zu verkaufen. Er kann famos besorgt dreinblicken, kann lausbubenhaft lächeln und großväterlich grummeln. Alles hat seine Zeit im Gesichtsspiegel des Seehofer Horst, das Zarte und das Harte, das Strenge und das Werbende, das Fühlen und das Führen.
Der Rhetor nennt captatio benevolentiae, der Politiker „fishing for compliments“, was der Seehofer Horst zelebriert. Sein planvolles Menscheln, seine kalkulierten Demutsgesten, seine routinierte Besorgtheit sind allesamt Waffen im politischen Daseinskampf. Ich bin ein Mensch, sagt jede Geste aus, schaut auf meine Nöte, hört auf meine Sorgen. Zwar ginge er nicht so weit wie Peter Sodann, der bei seiner Vorstellung rühmend auf sein morgendliches „Erfolgslebnis“ auf dem stillen Örtchen verwies – doch auch der Seehofer Horst verbirgt vor keiner Kamera sein Gefühlsmenschentum. Noch der Schweiß auf der Stirn und die Grübchen auf den Wangen werden einem politischen Machtwillen dienstbar: Können diese Züge lügen?
Natürlich können sie das, wie schlichtweg jede Gesichtszüge eines jeden Menschen lügen können. Indem der Seehofer Horst aber noch einmal den alten Traum uns vorträumen will, den Traum von der Unschuld des Menschen, von seiner Lauterkeit im Innern wie im Äußeren, den Traum von ganzheitlicher Integrität, den Traum einer Güte, die nicht an den Schein sich verrät, ja von einem Schein, der pures, echtes, wahrhaftiges Sein ist – geradeso betreibt auch der Seehofer Horst die Entkernung des Politischen.
Deshalb wird es keine Seehoferära geben, sondern ein Seehoferepisödchen. Ist es vorbei – nach Lage der Dinge: in wenigen Jahren – werden die, die dabei gewesen sind, peinlich berührt unter den Tisch blicken. Wie konnte es nur so weit kommen im Herbst 2008, wird man sich fragen, dass wir einen programmatisch unprogrammatischen Ich-Darsteller mit der Fülle der Macht ausstatteten? Einen öffentlich reuelosen Ehebrecher und Minderheitenprotegé, der mit kaum einer Position des CSU-Werteprogramms übereinstimmt – weder bei Gentechnik noch bei Sterbehilfe oder Embryonenforschung? Wie konnte es nur so weit kommen, dass wir uns ganz den öffentlichen Gefühlen eines ichverliebten Chamäleons auslieferten?
Das werden die Fragen sein alsbald, nach dem Ende eines Kapitels, das als Katharsis taugen sollte und eine Kapitulation wurde. Trösten wir uns einstweilen mit den Worten des Großen Vorsitzenden, des Seehofer Horst persönlich: „Sei bescheiden im Erfolg und stark in der Niederlage."
Der Kandidat und die Fettbemme | 20. Oktober 2008
Das Mitspracherecht des Schauspielers ist sein Text: Diese Wahrheit, dereinst einmal ausgesprochen von Fritz Kortner, gilt weiterhin – im Allgemeinen und im Besonderen, im Fall Peter Sodann, der wiederum Bruno Ehrlichers schwierigster Fall ist. 45 Folgen lang, von Januar 1992 bis November 2007, durfte der Hallenser Schauspieler Peter Sodann im „Tatort“ des Mitteldeutschen Rundfunks den Leipziger Ermittler Bruno Ehrlicher mimen. Der Rollenname geht auf den Darsteller selbst zurück: „Ich wollte ehrlicher sein als die anderen Kriminalkommissare.“
Das und manche Schizophrenie mehr haben wir in der vergangenen Woche aus Peter Sodanns Mund erfahren. Sodann schickt sich an, im Auftrag der Partei „Die Linke“ im Mai 2009 gegen Horst Köhler anzutreten. Sodann will Bundespräsident werden. Doch eigentlich will Ehrlicher, nicht Sodann Chef der Republik werden. Ehrlicher aber ist Fiktion – oder etwa nicht? Eine vertrackte, eine komische Angelegenheit ist diese Causa.
Zumindest scheint festzustehen, dass das Ich, das sich jetzt nuschelig zu Wort meldete, so redet, wie Ehrlicher redete, als der MDR ihn noch reden ließ. Ehrlichersodann – so müssen wir das Wesen nennen – beklagte den Ruhestand, den er hasse, und die Welt, die er bessern wolle. Er könne nicht nein sagen und wolle darum der Herausforderung sich stellen. Das Leben sei kurz, da solle man keinen Unsinn machen wie Krieg oder Reichtum oder Ausbeutung. Der Sozialismus sei eine gute Idee, die die Politiker der DDR schlecht ausgeführt hätten. Er fahre gerne in den Westen, „das ist doch ein schönes Land“.
Außerdem will Ehrlichersodann, zur Macht gelangt, die „Kinderhymne“ des Stalinpreis-Trägers Bert Brecht an die Stelle des „Deutschlandliedes“ setzen. Und weil es gerade so schön aus Sodann ehrlicherte, legte er nach: „Das, was wir haben,“ sei „ja“ keine Demokratie. „Unser derzeitiges Leben“ gefalle ihm nicht, dem „betenden Kommunisten“ und „demokratischen Sozialisten“ Brunopeter Ehrlichersodann, der es gut fände, wenn Top-Banker Josef Ackermann verhaftet würde.
Jeder darf sich eigenhändig durch den Kakao ziehen, ohne Schläge auf den Hinterkopf befürchten zu müssen. Auch der Osten hat ein Recht auf einen Harlekin, auch 72-Jährige dürfen nörgeln, nuscheln, nerven. Zumal denn, wenn sie derart große Verdienste um ihr Vaterland sich erworben haben wie der Fernsehkommissar a. D.: „Ich habe das mit herbeigeführt, dass die DDR irgendwann einmal pleite macht.“ Weinerliche Alte gibt es ebenso zuhauf wie maßlose Junge und umgekehrt. Weder die eine noch die andere Schieflage dürfte jedoch für hohe politische Ämter qualifizieren.
Offenherzig gibt Ehrlichersodann zu, die nachberufliche Leere habe ihn zugreifen lassen. Das Bundespräsidialamt soll den Altersruhestand des doppelten Ostalgikers alimentieren. Ist es auch dreist, so hat es doch Methode: Bluten soll der undemokratische Staat, indem er einen wie ihn in einem gleichfalls doppelten Sinne aushalten, ihn ertragen und bezahlen muss. Dazu aber wird es nicht kommen. Selbst manchem Linken dürfte die irrlichternde Nabelschau wider die Sozialistenehre gehen.
Das ostdeutsche Realkabarett zeigt aufs Deftigste: Wer dem Boulevard die Türen öffnet und Gysi und Lafontaine Politik spielen lässt, der muss bei einem selbstverliebten Schauspieler landen. Erst mit ihm triumphiert jener schizophrene Narzissmus, der lange schon auf dem Weg ist, den politischen Diskurs abzulösen, dies- und jenseits der „Linken“. Insofern wäre Ehrlichersodann eine konsequente, ehrliche, avantgardistische Wahl.
In der letzten „Tatort“-Folge feierte der „Muffelkopp“ – so Freundin Frederike – seinen Ruhestandsbeginn. Lachstatar und Putenbrust sollten ihn erfreuen. „Muffelkopp“ bestand aber auf seiner Leib- und Magenspeise, auf der Fettbemme, dem Schmalzbrot. Die Fettbemme war und ist sein Schicksal – und mit ihr das Kleine, das sich universal dünkt, das Monotone, das Abwechslung vortäuscht, das Monologische, das Gespräche simuliert. Noch viele Clowns werden folgen auf dem langen Marsch in ein restlos entpolitisiertes 21. Jahrhundert.
Das Fernsehen und ein Unkraut namens Ignoranz | 13. Oktober 2008
Diese Zitrone hat noch viel Saft: Die damals 77-jährige jüdische Lebenskünstlerin, Sängerin, Schriftstellerin und Tänzerin Lotti Huber drang mit diesem forschen Bekenntnis 1990 an die Öffentlichkeit. Alter, wollte sie uns sagen, schützt vor Frechheit nicht. Das mag sich auch Marcel Reich-Ranicki gedacht haben, als er, mittlerweile 88-jährig, gestern für einen zehnminütigen „Eklat“ sorgte.
Dem gemeinsam von ARD, ZDF, Sat.1 und RTL veranstalteten „Deutschen Fernsehpreis“ bescherte er einen Moment der Besinnung.
Er wollte den „Ehrenpreis“ partout nicht entgegen nehmen und formulierte unmissverständlich. „Blödsinn“ sei die ganze Veranstaltung, er gehöre nicht „in diese Reihe“. Per Interview legte er nach: „Fast alle“ prämierten Filme „waren auf einem erbärmlichen Niveau [...], so ging es den ganzen Abend, und zwischendurch immer Köche, nichts als Köche. Es war schrecklich.“
Das Promi-Publikum lachte, als Reich-Ranicki von einer „ganz schlimmen Situation“ sprach, in die man ihn gebracht habe. Es lachte, als er seinen Wunsch artikulierte, den Preis für sein Lebenswerk am liebsten „von mir werfen oder jemandem vor die Füße werfen“ zu wollen. Es lachte nicht mehr, als Reich-Ranicki das Programm des Kulturkanals Arte lobte, es lachte sehr gequält, als er „Blödsinn“ sagte.
Ungerührt zeigte sich die Kamera: In Großaufnahmen wurden – wie den ganzen Abend über, der nur diesen Zweck zu haben schien – die Gesichter der Extremisten des Spaßfernsehens gezeigt, der Nichtse ohne Manieren, die lachen, wenn sie demütigen, und die grinsen, wenn sie tun, was Pierre Bordieu schon vor zwölf Jahren erkannte: „Das Fernsehen hat eine Art faktisches Monopol bei der Bildung der Hirne eines Großteils der Menschen.“
Gewiss, dieses Monopol wurde aufgebrochen durch die Internet- und SMS-Kommunikation und den Aufstieg der Ignoranz zum Lebensinhalt breiter Schichten. Da aber, wo das Fernsehen nach den Hirnen der Menschen giert, will es diese auch besitzen, entkernen und neu zusammenbauen. Wo ein Gedanke war, soll Dünkel wachsen. Aus Überlegung soll Überrumpelung, aus Urteil Vorurteil werden.
Gerade wenn das Fernsehen apolitisch zu sein vorgibt, ist es am politischsten. Keine andere Botschaft haben die sogenannten Unterhaltungssendungen, als dass es sich nicht lohnt, die Lebenszeit mit Denken zu verschwenden. Das schnelle Fortkommen, das schöne Aussehen, das schlechte Benehmen sind Programm. Nichts anderes darf zählen.
In Großaufnahme also sahen wir, mit durchaus trotzig vorgeschobenem Unterkiefer, den neuen Herold des Gedankenlosen, den ZDF-Intendanten Markus Schächter, der alles daran setzt, dass sein Sender zum dritten Spross der RTL-Familie wird. Wir sahen, tapfer lächelnd, die Frau von Anne Will, die Kommunikationsmanagementprofessorin Miriam Meckel. Sie gehört der Jury an, die nun allen Ernstes Dieter Bohlens Sado-Maso-Quälerei „Deutschland sucht den Superstar“ zur besten Unterhaltungsshow kürte. Und wir sahen die formatbedingt zu Spaßzombies mutierten Textaufsager, die sich Comedians nennen, Blondgesicht Guido Cantz etwa, oder den Ruhrpottproleten Atze Schröder. Reich-Ranicki aber sprach von Richard Strauß und Mstislav Rostropovich und Leonard Bernstein.
Effektvoll und medial bestens verwertbar war seine Wutrede. Das Fernsehen wäre nicht das Fernsehen, zöge es nicht aus tiefsten Beleidigungen Honig. Da läuft es zur Hochform auf. Gottschalk schlug eine Fernsehdebatte mit Reich-Ranicki über den Zustand des Fernsehens vor. Schächter nickte sanft und nannte den Abend eine „Sternstunde“. So wird nun am kommenden Freitag um 22h30 für eine halbe Stunde im ZDF der Zustand des ZDF beklagt werden, ehe dieser Zustand sich weiter verfestigen wird, dem Feigenblatt zum Trotz. Nach Reich-Ranicki und Gottschalk soll es um 23h00 wieder heißen „Lanz kocht“ - immer Köche, nichts als Köche.
Dennoch hat der Literaturkritiker gezeigt, dass das Alter eine kostbare Gabe schenken kann: die Freiheit, nein zu sagen, die Chuzpe, nicht mitzutun. Er hat den Mutantenstadl menschlich demaskiert. Er hat den Einheitsbrei tüchtig versalzen.
Vielleicht bleibt diese Botschaft über den Tag hinaus erhalten: Gegen Dummheit ist ein Kraut gewachsen. Es ist selten und lässt sich nicht züchten, bedarf der Mühe und der Anstrengung. Es hört auf den Namen Neugier. Denn das Leben begreift nur, wer täglich sich ihm öffnet.
Die Gier, die Angst und die Zeit | 6. Oktober 2008
Erst war da die Gier, und jetzt regiert die Angst: So lautet der Refrain der ungezählten Schlagzeilen zur Finanzkrise, die keine Weltwirtschaftskrise sei. Gierig, heißt das, waren die Geldjongleure in Übersee und anderswo, die Hasardeure des Kreditmarktes, die winzige monetäre Elite. Die Angst hingegen geht nun jeden an, sie ist groß und weit und da für alle. Die Angst ist der große Gleichmacher dieser Tage, die Angst vor dem Ruin, vor dem Kollaps, vor dem Ende so vieler Lebensträume. Diese Angst erfüllt jene Zwecke, die früher allein dem Tod zukamen: Geduckt macht sie und unfrei, beklommen und klein.
Jede Ungewissheit kann ängstlich machen, jedes Schreckensszenario erst recht. Wenn die weltweiten Indizes, wie zu Beginn dieser Woche geschehen, an einem Tag zwischen sieben und zehn Prozent verlieren, wächst die Zeit, derer eine Erholung wird bedürfen, ins Unermessliche. Ein Kurs, der zwanzig Prozent verlor, muss fünfundzwanzig Prozent steigen, um sein Ausgangsniveau wieder zu erreichen. Bei halbierten Kursen ist schon eine Verdoppelung nötig und damit das, von heute aus gesehen, Allerunwahrscheinlichste. Wie soll man sich da nicht sorgen, ängstigen, panisch werden?
Angst ist eine Dimension der Zeit. Wo die Zeit schwindet, wächst die Angst – sei es nun die Lebenszeit, die Zeit, die eine Krankheit usurpiert, oder auch der berühmte Anlagehorizont. Wo Menschen in der Zeit leben, leben sie, zumindest latent, immer auch in der Angst. Erst im Zeitlosen ist kein Raum mehr für Angst. Insofern bringt die epidemische Angst dieser Tage einen ganz grundsätzlichen Zug der Zeit zum Vorschein: Zeit schafft Angst, und Angst ist immer auch eine theologische Größe. „In der Welt habt ihr Angst“, lesen wir im Neuen Testament, „aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“
Kaum anders verhält es sich mit der Gier. Auch sie ist keineswegs, wie uns nun suggeriert wird, eine charakterliche Fehlbildung winziger Kreise, eine Déformation professionnelle der uns allen schon immer suspekten Geldkaste. Das Gegenteil ist wahr. Die Gier steckt, geradeso wie die Angst, in jedem von uns.
Davon abgesehen, dass die wenigsten der grandios gescheiterten Investmentbanker in die eigene Tasche gewirtschaftet haben, vielmehr im Auftrag handelten von ihrerseits ganz durchschnittlichen Auftraggebern, Geschäftsführern, Kunden, letztlich all derer, die Anteil haben wollten an einem kommoden Leben – davon abgesehen kann eine Vorgehens- und Denkweise nur dann mächtig werden in der Spitze, wenn sie in der Breite verankert ist. Die Gier der anderen braucht unser aller Gier als Fundament, Nährboden, Treibstoff.
Die Gier ist eine Versuchung – theologisch: eine Haupt- oder Todsünde –, vor der niemand gefeit ist. Die Geldgier, lesen wir ebenfalls im Neuen Testament, sei „die Wurzel aller bösen Dinge“. Der Mensch habe „nichts in die Welt gebracht; so ist offenbar, dass wir auch nichts hinausbringen können.“ Ein gewaltiges Wort: Die Wurzel allen Übels sei die Liebe zum Geld, wahlweise als Gier oder als Geiz. Nutzt ein solcher Hinweis den panischen Anlegern im Oktober 2008, die bang auf eine karge Zukunft schauen?
Gewiss ist nun die Stunde der Besonnenheit und der Klugheit, der tätigen Umsicht und weniger der metaphysischen Spekulation. Mit der Angst wächst auch die Wut und damit der Tunnelblick, der unleidlich macht und reizbar. Doch auch die Selbstgerechtigkeit zählt nicht zu den erstrebenswerten Haltungen, und schon gar nicht ein aggressiver Neid auf „die da oben“.
Nein, die Angst gehört ebenso uns allen wie die Gier, solange wir Zeitwesen sind, Zwitter sind aus Abgründen und Tugenden. Nie war es anders, ob im Holozän oder an einem schwarzen Montag des Jahres 2008. Der Untergang lässt auf sich warten.