Unsre täglich Gallertmasse | 27. Juli 2009
Lange hat es gedauert, doch selbst Louis de Funès konnte ihn nicht aufhalten. Nun ist Monsieur Tricatel der Herr über unser aller Essen. Er lebe also hoch, der einfallsreiche Jacques Tricatel, seine vor 33 Jahren schnöde besiegte Idee sei gepriesen!
Damals amüsierte sich halb Europa über Tricatels Fabriken. Dort verwandelte man weiße Gallertmasse mittels Farb- und Geschmacksstoffen in knusprige Hähnchen. Wie auf einer Lackieranlage wurden die falschen Gummiadler an einer Düse vorbeigeschoben, aus der sich giftiges Braun entlud. Und Louis de Funès verzog die Miene, schnitt Grimassen, als er heimlich Zeuge war. Sein Part war der des Restaurantkritikers Duchemin, dem alle Technik wider die französische Seele ging.
Tricatels Aufstieg vollzog sich lange schon in unseren Mündern. Nun erst aber wurde offenbar: Was wir für Käse hielten, war eine Analog-Käse betitelte Mischung aus Wasser, Eiweiß, Pflanzenfett, Stärke und den unvermeidlichen Geschmacksverstärkern und Farbstoffen. Kleine Garnelen krümmten sich fein, hatten aber einen Leib aus Fisch- und Hühnereiweiß, Surimi genannt. Und die Wasabi-Erdnuss trug kein Kleid aus japanischem Meerrettich, sondern aus Algenkonzentrat, aufgepeppt mit Aroma und abermals Geschmacksverstärkern und Farbstoffen.
Vom Schinken, der rosa prangte und den doch nur eine wüste Melange verschiedener Fleischreste die Form gab, wollen wir ganz schweigen.
Der gescheiterte Held aus „Brust oder Keule“ triumphiert heute. Den Fabriken, kaum den Weiden oder Meeren ist entsprungen, was billig in die Mägen rieselt.
Groß war darob der Aufschrei. Belogen werde man stets und betrogen, ein neuer Tiefpunkt im renditeversessenen Umgang mit Lebensmitteln sei erreicht. Sehen wir ungerechtfertigterweise einmal davon ab, dass anders als auf großindustriell-synthetische Weise die Konsumentengier nach wohlfeiler Kalorienzufuhr nicht befriedigt werden kann, jeder einzelne Käufer also über seinen Warenkorb die Produktionsbedingungen reguliert – sehen wir davon ab, so bleibt noch immer die abkühlende Erkenntnis: Früher war es nicht besser.
Darüber belehrt mich „Spemanns Schatzkästlein des guten Rats“ von 1892. Das wunderbare Kompendium will „alle diejenigen Erfahrungen und Kenntnisse sammeln und systematisch darstellen, welche das tägliche Leben, insbesondere das tägliche Leben der deutschen Familie fordert.“
Ausnahmslos klar, wohl erwogen und erschöpfend seien die Antworten. Das Buch, immerhin 828 Seiten stark, hebt an mit „Unser Haus“, fährt fort mit „Die Gesundheit“, leitet über zu „Die Haushaltung“ und „Am Schreibtisch“, um schließlich, vorbei an „Unsre Tiere als Hausfreunde“, „Der Hausgarten“, „Die gute Lebensart“ und „Erziehung und Berufswahl“, bei „Unser Recht“ und „Spiele“ friedlich zu landen.
Ausführlich behandelt werden „die ganz unglaublichen Verfälschungen der Lebensmittel, gegen die es kaum ein Mittel gibt, als dass man seine Einkäufe nur in bedeutenden, lange bestehenden und stark besuchten Häusern macht und sich bei diesen auch hält.“ Dennoch sei gegen die „geradezu genial zu nennenden Verfälschungen“ oft kein Kraut gewachsen.
Kaffeebohnen etwa werden „durch Kupfer gefärbt, um ihnen die grünliche Farbe des echten, guten Kaffees zu geben“. Zimt hingegen werde durch „Holz von Zigarrenkisten oder Mandelschalen“ ersetzt, auch klarer Essig werde oft gestreckt. Das Mehl sei derart häufig falsch, dass der Volksmund ein Spottgedicht geprägt habe: „Wer nie sein Brot mit Gipsmehl aß…“
Heute stehen die Dinge, alles in allem, weit besser. Die meisten Tricks enthüllen sich, versteht man die Zutatenliste zu studieren. Offensichtlich lügnerische Angaben sind eher selten, der große Rest an Empörung verdankt sich leseunwilligen Kunden. Und zweitens ist die breite Straße, die von Spemann zu Tricatel und weiter zu den Lebensmittelmultis führt, die nämliche, auf der der Fortschritt einher stolziert. Meint er nicht stets eine wachsende Uniformität, eine zunehmende Entscheidungspflicht, den Sieg der Zwecke über die Mittel?
Das ZDF, die Hölle und das ewige Tempo | 20. Juli 2009
Blau ist’s in der grünen Hölle. An solche Lyrik muss sich gewöhnen, wer das ZDF begreifen will. In der vergangenen Woche präsentierte der Mainzer Sender seine jüngste 30-Millionen-Euro-Investition. Das neue Studio für die Nachrichtsendungen „heute“, „heute journal“ und „heute nacht“, demnächst auch für das „ZDF Mittagsmagazin“ und die ZDF-Kindernachrichten „logo!“ verschlang die stolze Summe. Entstanden ist ein 690 Quadratmeter großer Raum mit 300 Scheinwerfern und einer giftgrünen Rückwand. Der Computer projiziert auf diese jenen zartblauen Hintergrund, vor dem dann die Moderatoren zu stehen scheinen.
Keine neue Erkenntnis ist es, dass im Fernsehen nur der Schein wahr ist. Und schon Adorno erkannte spontan, das Fernsehen mache aus Menschen Zwerge. Erst nun aber ist die Verzwergung so weit fortgeschritten, dass der Homo sapiens als bloßer Effekt, als ephemere Rechenleistung ersichtlich wird. Er ist eine Störquelle, der das ZDF ein minimal störanfälliges Biotop baute, ein Gehege zur Vermeidung menschlicher Kollateralschäden.
Zentral nämlich ist nicht, was der Mensch im senderintern „grüne Hölle“ getauften Studio vollbringt, sondern was der Computer in dieses hinein berechnet. Der Moderator ist Teil der Kulisse, Teil der Projektionsfläche. Einem einzigen Befehl gehorcht der Mensch als Kulissentier: Störe die Bewegung nicht.
Bewegen muss sich hier alles. Stillstand, also Reflexion, wäre der Tod des Nachrichtenformats, das genau deshalb Bilder liebt und Gedanken meidet. Schon die im Vorspann bildschirmfüllend tickende Uhr wurde zu diesem Zweck aufgehübscht. Dem Sekundenzeiger saust ein wachsender, tortenstückförmiger Lichtkegel voraus, der von gelb zu weiß changiert. Bei Glockschlag sieben explodiert er, verschlingt die Uhr und verwandelt sich in jene Zeilen, die den hinzu addierten blauen Hintergrund durcheilen, vor dem der Moderator schon steht. Die Zeit, nur die Zeit ist das Rohmaterial, aus dem die Sendung gemacht wird.
Keine Ruhe findet auch die Kamera. Moderator Steffen Seibert spricht, während sie sich an ihn bis zum Nahformat heranzoomt. Erst der Wechsel zum Beitrag beendet die Fahrt, und dieser wiederum beginnt akustisch schon, während das aufgeklappte, eingespielte Bild sich noch zur Bildschirmgröße auswächst und den Ansager verdrängt. Fließend müssen die Übergänge sein, denn alles soll fließen, nichts darf rasten.
Einigermaßen unerheblich ist es im Reich der Tempi, zu welchen Themen sich die Effekte fügen. Am Samstag waren die drei wichtigsten öffentlich-rechtlichen Nachrichtengeschichten: ein Erdrutsch in Sachsen-Anhalt, die Schweinegrippe auf Mallorca, das Verbot der Himmelslaternen in Nordrhein-Westfalen.
Wenn Moderator oder Moderatorin einen zugeschalteten oder leibhaftig vorhandenen Experten befragen, können sie den meterlangen nusshölzernen Tisch verlassen, der ansonsten wie ein erdwärts geschwungener Rock ihrem Becken entwächst. Dass er so deutlich unterhalb der Hüfte endet, lenkt den Blick auf die nunmehr unbeholfen schlaksig wirkenden Arme. Wohin damit?
Gundula Gause ordnet akribisch die Blätter, die sie auf zwei Häuflein angeordnet hat. Nach jeder Meldung, die der Teleprompter vorgibt, schiebt sie ein Blatt vom rechten auf den linken Haufen. Kollege Seibert kommt mit einem Stapel aus und muss die Arme also stärker im Zaum halten.
Jeder Gang lässt den imaginären Bewegungsmelder von grün auf gelb wechseln. Der Mensch wird zum Risikofaktor, will auch er sich bewegen, will er es den dünnen Linien gleichtun, auf denen im Hintergrund alle zehn Sekunden ein kleines grafisches Paket vorbeigeschickt wird, von rechts nach links.
Angekommen am Ende des Tisches, muss der Moderator ins Leere sprechen. Er dreht sich dorthin, wo der Computer uns den Experten montiert. Wir sehen den Moderator unvorteilhaft im Profil, den Experten auf dem schwebenden Monitor aber en face. Schlagender könnte die Künstlichkeit nicht vermittelt werden: Hier begegnen zwei Effekte einander, die sich gerade nicht im Blick haben.
An die nämliche leere Stelle kann der Computer für uns auch ein dreidimensionales Modell, eine Animation, eine Grafik setzen. Seibert wurde so scheinbar zum Vis-a-vis des Mondes, auf den eine winzige Flugzeugsimulation und eine winzige Raketensimulation sich zu bewegten. So konnte man lernen, dass ohne Geschwindigkeit der Mensch nicht vom Fleck und schon gar nicht zum Mond gelangt.
Urplötzlich stand Seibert dann wieder vor den Zeilen mit den fliehenden Päckchen, an der Nussbaumholztischbahn. War hier vielleicht schon eingetreten, was Redaktionsleiter Elmar Theveßen angekündigt hatte? Einzelne Elemente würden mitunter vorproduziert, „damit nichts schief geht“. Womöglich war Seiberts Kontakt mit Mond und Raumfahrt ein Einspieler, war es eine geschickt montierte Insel aus der Vergangenheit mitten im Live-Ereignis.
Filme, schrieb einmal Siegfried Kracauer, sind „niemals das Produkt eines Individuums“, und sie richten sich an die „anonyme Menge“. Darum erschlössen sie „Tiefenschichten der Kollektivmentalität.“ Mit dem Fernsehen verhält es sich kaum anders. Das Kollektiv, das zusammen kommt, erfährt sich als eine Gemeinschaft der Fliehenden, Rasenden. Dem Publikum tritt im Fernsehen Zeit als Inhalt und Tempo als Botschaft entgegen. Wer Inhalte sucht, der darf nicht zur grünen Hölle fahren.
Eine Enzyklika, ein Farbfilm und der archimedische Punkt | 13. Juli 2009
Sie haben ihn nicht entdeckt: jenen archimedischen Punkt, von dem aus die neue päpstliche Enzyklika die Welt tatsächlich aus den Angeln heben will. Im Kern schreibt Benedikt XVI., auch wenn er nicht der hauptsächliche Autor ist von „Caritas in veritate“, ein weltumstürzendes Projekt fort. Er will, dass die Erde endlich vorankomme auf ihrem Weg zu „jener universellen Stadt Gottes, auf die sich die Geschichte der Menschheitsfamilie zu bewegt.“ So reden keine Kulturpessimisten, so schreiben keine Nostalgiker.
Das zuweilen forciert übellaunige, zuweilen naiv sich überrascht gebende Presseecho deutete die 70-Seiten-Schrift als politisches Manifest. Von links gab es eher Lob, von rechts eher Tadel. Fast irenisch gestimmt war die Berliner „tageszeitung“, die sonst sich schwertut, den Unterschied zwischen Kirche und Kirmes zu benennen. Die „Frankfurter Allgemeine“ hingegen watschte die Enzyklika ab. Der katholische Kirchenredakteur nannte sie ein „katholisches Selbstgespräch“, ein „Trauerspiel“. Die „Brücke zu anderen Weltreligionen“ werde nicht geschlagen.
Diese Enzyklika ist wie jede Enzyklika zunächst einmal an die Katholiken gerichtet. Ihnen wird eingeschärft, wie sie sich verhalten sollen, damit nicht die „technokratische Ideologie“ triumphiere und mit ihr die „Logik der Macht“. Stattdessen setzen die Autoren auf die titelgebende „Liebe in der Wahrheit“, auch und gerade unter den Bedingungen eines weltweiten Marktes. Wo Nachbarn sind, sollen Geschwister werden.
Wahr ist natürlich auch: Das vielfach verschlungene, durchaus zähe Werk liest sich mitunter wie ein „Club of Rome“-Bericht für das 21. Jahrhundert. Nicht mehr um die „Grenzen des Wachstums“ wie weiland 1972 ist es jedoch den Verfassern zu tun, sondern um die Unangemessenheit des Wachstumsbegriffes überhaupt. Einzig die Kategorie der Entwicklung sei den globalen Verflechtungen angemessen. Mit diesem Perspektivenwechsel geht ein gewaltiger Appell an jeden Menschen einher – ein Appell zu Demut und Verantwortung. Subjekt nämlich sämtlicher Entwicklung ist die „Einheit der Menschheitsfamilie“.
Kein Land, ließe sich sagen, kein Mensch ist ein Farbfilm, der ein für alle mal entwickelt wird und dann unwandelbar ins Album wandert. Nein, wir Menschen sind allesamt unterwegs, sind allesamt Werdende, allesamt unvollkommen. Wir alle leben in Entwicklungsländern. Es gibt keine Erste, Zweite und Dritte Welt, sondern nur die eine Herausforderung: menschlich zu werden. Das Projekt der Enzyklika hört deshalb auf den Namen „solidarische Humanisierung“.
Ebenfalls ein wenig nach den siebziger Jahren, nach flower power und New Age klingt die schon im Untertitel als Ziel ausgegebene Ganzheitlichkeit. Man ist versucht, an Ying und Yang zu denken, an Atma Vichara und andere Meditationstechniken. Bedeutet Ganzheitlichkeit etwa nicht, mit allen Sinnen zu schmecken, den Körper zu spüren, das Sein ganz dicht an sich heran zu lassen?
Das Wort hat jedoch auch eine christliche Imprägnierung. Im „Kompendium der Soziallehre der Kirche“ von 2004 heißt es: Das von Christus zugesagte Heil sei umfassend und universal, „es betrifft die menschliche Person in all ihren Dimensionen, der persönlichen und der sozialen, der geistigen und der körperlichen, der historischen und der transzendenten.“
In der Enzyklika lesen wir, der „Aufbau einer guten Gesellschaft und einer echten ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“ sei untrennbar; „wenn die Entwicklung nicht den ganzen Menschen und jeden Menschen betrifft, ist sie keine wahre Entwicklung“. Ganzheitlich aber könne nur jene Sicht sein, „welche die verschiedenen Aspekte des Menschen widerspiegelt, wie sie sich dem von der Liebe geläuterten Blick darstellen.“ Darum ermüdet die Lektüre. Kein Lebensbereich wird ausgespart, soll doch jedes Feld, auf dem Menschen einander begegnen, ein Schauplatz werden der Liebe, die nicht in Sentimentalität abgleiten darf, der christlichen Wahrheit, die nicht zum Gefühl degenerieren darf.
Gewiss hätte man sich eine stringentere, knappere Durchführung vorstellen können. War es nötig, neben den Migrationsströmen auch den Sextourismus zu behandeln, neben der Abrüstung auch die Ehe und das Energiesparen? Doch der globale Ansatz verlangt einen Gang durch die Welt, in der wir leben.
Auf Totalität ist dieses Projekt angelegt, so wie auch das Christentum keine Feierabendbeschäftigung an wolkenlosen Tagen sein will. Und diese Welt umfasst ebenso den Atheismus wie den Fundamentalismus, die Eugenik wie die Euthanasie, die Wissenschaft wie die Frömmigkeit, umfasst Ost und West, Nord und Süd, den Markt und das Gebet und, beide verbindend, den „Geist des Schenkens“.
Die Enzyklika blättert sich gleichsam von selbst auf, packt man sie an ihrem archimedischen Punkt. Er findet sich in Abschnitt 51 und lautet: „Das Buch der Natur ist eines und unteilbar sowohl bezüglich der Umwelt wie des Lebens und der Bereiche Sexualität, Ehe, Familie, soziale Beziehungen, kurz der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen.“
Es gibt demnach nur ein einziges „Buch der Natur“, mit vielen Seiten zwar, mit verschiedenen Kapiteln und Überschriften; wer es aber ganz liest, der darf sich laut dieser Enzyklika nicht so schizophren verhalten, wie es im Westen Mode und in den Vereinigten Staaten Regierungsdoktrin ist – der darf nicht sich „über Nebensächlichkeiten entrüsten“ und gleichzeitig „unerhörte Ungerechtigkeiten tolerieren“, darf also nicht gegen das ferne Elend protestieren und zugleich das Leid des Nachbarn dem Staat überlassen, darf nicht zum Apostel der Mülltrennung werden und zugleich Versuche am Menschen für Fortschritt halten, darf nicht Trauermärsche für Wanderfrösche organisieren und Spätabtreibungen hinnehmen, nicht Menschenrechte einklagen und Fromme schmähen. Unteilbar ist die Natur: So heißt Benedikts archimedischer Punkt, seine goetheanische Pointe.
Das ist ein schwindelerregend anspruchsvolles Programm, wer spürte es nicht. Der Mensch aus einem Guss soll Gestalt werden, nach Jahrhunderten, in denen der Homo sapiens seine Bestialität verfeinerte. Kann das je gelingen? Kann das uns gelingen? Sehr leise, mit einer Gebärde eher denn einem Begriff endet deshalb die Enzyklika.
Das große Vertrauen, das sie in den Menschen setzt, wird nicht zurückgenommen, aber geerdet. Nur den Betern, bedeutet uns der Schluss, und den Staunenden kann es geschenkt werden, diese Revolution der Liebe ins Werk zu setzen. Wir Menschen nämlich sind nicht die Meister unseres Machens, nicht unserer Triumphe und nicht unseres Scheiterns.
Die Liebe in der Wahrheit zu sagen und die Wahrheit in Liebe zu tun: dazu braucht es jenen Menschenschlag, der um seine Grenzen weiß und sie staunend, betend überschreitet – weil er hinter seinem Horizont ein Licht sieht, zart, doch unauslöschlich, ein Licht, das kein Markt, kein Mensch, keine Macht ihm je wird verdunkeln. So steht es geschrieben in „Caritas in veritate“.