Nicht an den Terror gewöhnen

Schrieb ich das vergangenes Jahr so ähnlich? Werde ich es im kommenden Jahr so ähnlich schreiben müssen? Ostern ist da, ein Untergang, eine Hoffnung und um beides eine Bedrohung. Ostern bleibt irreduzibel. Es sperrt sich aller interreligiösen Vereinnahmung. Davon handelt mein „Konter“ (Link) vom 13. April, dem Gründonnerstag des Jahres 2017. Frohe Ostern!

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Ein Unberechenbarer – und Integration, inkalkulabel

Die „phoenix Runde“ debattierte am 4. April 2017 über die Frage „Wahlkampfthema Integration – Zwischen Islam- und Einwanderungsgesetz“. Mittun durfte u.a. Herr Mazyek, mittun durfte auch ich (Link). Am 12. März strahlte Das Erste in der Reihe „Gott und die Welt“ ein Feature über Papst Franziskus aus, „Der Unberechenbare“ betitelt (Link). Was ja passt. Auch meine Einschätzung war in dem Film des BR-Kollegen Claus Singer gefragt.

phoenix Runde vom 04.04.2017Der Unberechenbare - Papst Franziskus 12.03.2017 C

Herr Trump, Herr Schulz und bewegte Rede

Am 29. Januar 2017  war ich wieder einmal in den ARD-Presseclub eingeladen, der unter der Überschrift stand „Neuer Schwung oder Strohfeuer? Kann Martin Schulz die SPD wiederbeleben?“ Das Video ist leider nicht mehr abrufbar in der Mediathek. In der Phoenix-Runde am 2. Februar 2017 durfte ich mitdiskutieren zum Thema „Der umstrittene Präsident – Wie umgehen mit Trump?“ Hier kann noch (nach-)geschaut werden. Ich danke allen Beteiligten sehr.

Presseclub 29.01.2017 - Neuer Schwung oder Strohfeuer

 

Wer ist ein Volk?

Diese Frage darf gestellt werden, und gewiss ist sie derzeit nicht aus der Luft gegriffen. Also versuchten sich vier alerte Köpfe, deren einer mir gehörte,  an einer Antwort. Im Kulturgespräch des Deutschlandfunks am Freitag, dem 13. Januar 2017. Das Datum erwies sich als kein schlechtes Omen. Wovon sich überzeugen mag, wer nachhören will (Link). Bittesehr. Gern geschehen.

In der Phoenix Runde, noch ohne DagiBee

Am 13. September 2016 – Hand auf’s Herz, wer erinnert sich? – wurden drei des Terrorismus verdächtige Flüchtlinge verhaftet. Darüber und über die Folgen solcher Vorgänge für die Migrationspolitik und -debatte redete die „Phoenix Runde“ selbigen Tags. Ich durfte mittun, wofür ich herzlich danke. Der „Konter“ (Link) vom 16. September sodann las aus der großen Rede Jean-Claude Junckers einen leisen Abschied der EU von sich selbst heraus. Zum Nachteil Europas muss das nicht unbedingt sein. Am 22. September empöre ich mich rechtschaffen (Link) über die YouTube-Initiative #NichtEgal. Weil der Konzern sich für Toleranz und gegen Hass zu positionieren vorgibt, sollen nach dem Willen des Bundesfamilienministeriums und der Bundeszentrale für politische Bildung Klassenräume für konzerneigene Medienpädagogen geöffnet werden. Welche Schule ganz besonders Glück hat, darf sich auf „DagiBee“ oder „Diana zur Löwen“ freuen, die im Brotberuf Teleshopping und Schminkberatung bei YouTube betreiben. Bitte nicht.

Zu Gast bei „Quadriga“

Wieder einmal durfte ich bei der von Hajo Schumacher moderierten Talk-Show „Quadriga“ (Link) von Deutsche Welle-TV mittun. Unter der Überschrift „Wie isoliert ist Merkel?“ wurde am 8. September 2016 gemeinsam mit Kollegen von tageszeitung und Tagesspiegel nach den mittelfristigen Folgen des mecklenburgisch-vorpommerschem Wahldebakel für eine Kanzlerin gefragt, die im Zweitjob Parteivorsitzende ist. Einige Antworten und manche neue Frage wurden gefunden. Sogar Humor kam nicht zu kurz. Doch man sehe selbst.

Quo vadis, Europa?

Es ist die Frage der Stunde: Wohin entwickelt sich Europa nach dem Brexit, der allgemein als ein Triumph der Populisten gedeutet wird. Stoff wahrlich für mehr als eine Talkshow. Mitwirken durfte ich an einer, an der stets wohltuend unaufgeregten „Phoenix-Runde“, und zwar am 5. Juli 2016. Man darf es sich auch nachträglich anschauen, wie ich mich schlug.

Passen Islam und Demokratie zusammen?

So lautet eine der momentan weite Teile Deutschlands bewegenden Fragen. So war denn auch am 21. April 2016 die Talkshow „Quadriga“ (Link) betitelt, an der ich teilnehmen durfte. „Quadriga“ wird von der Deutschen Welle in deren Studios in Berlin produziert, diesmal moderierte Hajo Schumacher – und er tat es gut. Außer mir rangen die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer und der taz-Journalist Klaus Hillenbrand um eine Antwort. Und wie lautete meine? Well, to cut a long story short: Theoretisch selten, praktisch kommt es darauf an. Doch man sehe und höre selbst.

Quadriga DW 20160421

Die Schmähung der Schrumpelklöten

So lautete das Thema der hochrespektablen Gesprächssendung „Forum“ auf SWR2. Ich durfte am 14. April 2016 mittun. Böhmermann also trieb uns die Zunge. Lauschig nachzuhören (Link) ist es hoffentlich über den Tag hinaus.

Danke, wertes Grimme-Institut!

Es war eine Premiere für mich und eine Ehre: Vom 30. Januar bis 5. Februar 2016 war ich Teil der neunköpfigen Jury „Info und Kultur“ für den 52. Grimme-Preis (Link). Die Arbeit ist getan, die Sieger stehen fest. Verkündet werden sie Anfang März, geehrt am 8. April, wiederum im spätmodern-beschaulichen Marl. Das dokumentarische Fernsehen lebt, so viel steht fest, es weitet unseren Blick und schärft die Augen. Mehr dazu gerne alsbald. Für heute nur: Danke an die Kolleg(inn)en in der Jury für die uneitlen, präzisen, kompetenten Gedanken und Gespräche, danke an das rundherum herzliche Grimme-Team. Und Dominik Grafs Doku (Link) zum Traum vom Fernsehen und den Marler Träumen sintemal bleibt sehenswert!

Grimme 2016-02-02

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