Das Streitgespräch im Cicero

Zum Markenzeichen des Monatsmagazins für politische Kultur sind Streitgespräche geworden, deren Teilnehmer in der Sache scharf anderer Meinung sind, im Ton aber zivil bleiben und am Argument interessiert. In der Ausgabe von November 2018 (Link) durfte ich ein solches zwischen Islamkritiker Thilo Sarrazin und Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi moderieren. Für die Ausgabe von Dezember 2018 (Link) […]

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Der Krömer, der Papst und ich

Ist Kunst immer das, was so heißt, und darf Satire alles? Der Streit zwischen Brachialkomiker Krömer und Publizist Matussek berührt auch diese Fragen. In einem Kommentar vom 24. Juli schwinge ich mich zu der Hypothese auf: Kunst kommt von Können, nicht von Kotzen. Selbigen Tags wurde ich zum Deutschlandfunk zitiert und musste Rede und Antwort stehen: Macht Franziskus, der Papst, alles neu? Oder hat das Maien ein Ende?  Ich diskutierte, man kann es hören. Dankesehr. Der „Konter“ vom 23. Juli brachte die Gedanken meines Vortrages bei der Böll-Stiftung: Symboljournalismus ist kein Journalismus. Widersteht den runden Geschichten! Bereits am 16. Juli musste ich alldort abermals den Kopf schütteln über krauses Zeug aus dem Hause Gender und Co.: Die FU Berlin erklärt Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten zu Tröpfen, damit sie optimal betreut werden könnten. Diversitätsgerechtigkeit lautet die Devise. Und Hirn ist aus.

Die Sprache bringt es an Tag

Für das „Politische Feuilleton“ von Deutschlandradio Kultur sprach ich am 4. Juli. Mit Klemperer und Tucholsky nahm ich mir einen Satz Erdogans vor. Feinde der Demokratie erkennt man nämlich doch an ihren Worten.

Im Deutschlandfunk, in den „Informationen am Morgen“, focht ich am 8. Juli im Streitgespräch wider die angebliche Sprachengerechtigkeit an deutschen Universitäten. Ich hielt dagegen: Man muss ein gewisses Maß Ungleichheit ertragen können. Das Ganze ist nachzulesen.

Sagte im Deutschlandfunk

Am 30. Mai stand ich dem Deutschlandfunk Rede, im Kulturgespräch bei „Corso“. Aus Anlass der „Klugscheisser“ im Ersten war die Frage, ob Kabarett und Fernsehen eine Mesalliance eingehen oder das Gegenteil. Wie ich es sehe? Ist nachzuhören. Max Herrmann-Neiße kommt natürlich auch vor. Der „Konter“ wiederum am 28. Mai deutet die islamistische Hinrichtung von London als Medienereignis. Es war ein Morden vor den und für die Augen der Smartphones.

Zeitungskrise und Jammertal

Am Freitag, dem 8.2.2013, bin ich ab 19h15 im „Kulturgespräch“ des Deutschlandfunks zu hören. Das Thema lautet „Strukturwandel und Qualitätsverlust – Printmedien in der Krise“. Durchaus einiges habe ich zu sagen. Journalismus nämlich ist wichtig. Journalisten aber nehmen sich oft zu wichtig. Oder?

Fury now

Norbert Lammert, Günter Jauch und 21 andere wollen „Ökumene jetzt“. Was ist davon nur zu halten? Darüber sprach ich um 13h10 im Deutschlandfunk mit Peter Kapern.

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