Das Regiment der Nebensachen

…ist mein „Konter” vom 9. November 2017 überschrieben (Link): Ein Befund, der vermutlich auch jenseits jamaikanischer Sondierungsgespräche nicht einfach zu widerlegen sein wird. Doch ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Am 2. November − wie bitter leicht vergisst man doch die Anlässe – wandte ich mich gegen die grassierende Tendenz, nach islamistischen Anschlägen ins rhetorische […]

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Aller guten Dinge sind 13

Das neu gegründete Avicenna-Studienwerk fördert hochbegabte muslimische Studenten und -innen. Der erste Jahrgang traf sich nun zu einer zehntägigen Sommerakademie in Berlin. Am 5. September 2015 gab es ein Podium zum Thema „Zugang für muslimische Entscheidungsträger in die Medien“. Auch ich war geladen und durfte anderthalb Stunden mitdiskutieren über die Zukunft des Islam in Deutschland, dies- und jenseits der Medien. Es war eine konstruktive, leidenschaftliche und respektvolle Debatte, an der ich gerne teilgenommen habe. Alles Gute dem jüngsten der dreizehn staatlich anerkannten dreizehn Begabtenförderungswerke. Möge die ominöse Zahl Glück bringen – mir hat sie es übrigens meistens getan.

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Danke, Erlangen!

Der bewährte Satz von der fränkischen Provinz will einem nicht aus der Kehle, ist man einmal auf dem Poetenfest in Erlangen gewesen. Zum nunmehr schon 35. Mal trafen Ende August 2015 Schriftsteller und Publizisten und ihr Publikum herzlich aufeinander. Im Markgrafentheater am 29. August war es Glockschlag Zwölf – nun ja, fast -, als dort über mein Buch „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und dessen Thema diskutiert wurde. Muntere, stellenweise heitere, fallweise sehr ernste 90 Minuten lang loteten der „Zeit“-Journalist Jens Jessen, die Politologin Ulrike Ackermann von Heidelberger John-Stuart-Mill-Institut und meine Wenigkeit unter der Gedankenführung Florian Felix Weyhs die Abgründe von Abendland, Islam und Liberalismus aus. Dem Auditorium hat es augenscheinlich wie hörbar gefallen. Danach war die Nachmittagssonne unbarmherzig.

Poetenfest 2015

Besser leben mit Chesterton

Am 20. September 2014 war es wieder soweit: Das literarisch-philosophische Programm „Bier, Burgunder und Bekenntnis – Besser leben mit Chesterton“ war auf Tour. Im badischen Laufenburg war der Saal bestens gefüllt, auch die örtliche Presse nahm lobend Notiz. Besten Dank an die Buchhandlung am Andelsbach und alle, die da waren. Merke: Chesterton gut tut, und Chesterton kann man buchen. Hier. Das Foto übrigens stammt von Alfredo Engel – merci!

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Chesterton in Kevelaer

Zum ersten Mal war ich in Kevelaer. Nicht anders erging es Gilbert Keith Chesterton, dem es dort erkennbar gefiel. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 150-Jahre-Jubiläum der Marienbasilika sprach ich daselbst am 19. März über die chestertonianische Frage, was unrecht sei an der Welt. Um es kurz zu machen: So manches.P1130488

Friedrich Nicolai und das Erbe der Aufklärung

20131128 Face to Face dGoethe und Schiller haben ihn verspottet, mit Lessing und Mendelssohn war er befreundet und hat die Fackel der Aufklärung unverdrossen getragen. Gerade heute lässt sich vom Denken und Leben, vom Tun und Hoffen und Scheitern des Friedrich Nicolai viel lernen. Einen Versuch wagte ich in einer (durchaus unterhaltsamen) halbstündigen Einführung in der Alten Nationalgalerie zu Berlin. Und zwar am 28. November 2013 um 18h30.

Symboljournalismus im Wahljahr

Am 12. Juni sprach ich bekanntlich in Berlin bei der Tagung „Wahlkampf-Strategien 2013 – Das Hochamt der Demokratie“ an der Böll-Stiftung. Das Video mit durchaus experimentell anmutender Kameraführung steht hier bereits. Ich freue mich, ankündigen zu dürfen, dass im Tagungsband auch eine schriftliche Fassung meiner Gedanken enthalten sein wird. Unter dem Titel „Symboljournalismus im Wahljahr – Merkel, Steinbrück und die Klischeemaschine“. Erscheinen soll er schon bald.

 

Wahlstrategien (2.)

Bottoms up! Chesterton rules!

Am 14. Juni war es wieder einmal so weit. Das  literarische Programm „Besser leben mit Chesterton“ erfreute sein Publikum, diesmal in München. Die Tagespost schrieb darüber am 18. Juni,  es sei „ein einzigartiges Vergnügen, die Texte Gilbert Keith Chestertons live von CICERO-Kulturchef Alexander Kissler und dem Schauspieler und Sprecherzieher Uwe Postl serviert, rezitiert und erklärt zu bekommen“ (Liane Bednarz). Insofern: Cheers! To be repeated! Anfragen nehme ich gerne entgegen.

Zwei Vorträge zur Lage der Medien in Deutschland

Am 14. Juni stieg der Medienwissenschaftler und Publizist gleich zweimal in die Bütt. Vormittag sprach ich bei der Böll-Stiftung in Berlin im Rahmen der Tagung „Das Hochamt der Demokratie“ über das „Medienduell“ von Merkel und Steinbrück. Meine These, die mit Bild und Ton nachverfolgt werden kann: Der politische Journalismus erliegt zu oft der Versuchung des Story-telling, des Drehbuches, er erzählt, wo er erklären sollte.

 

Abends dann hielt ich den einführenden Vortrag am ZKM in Karlsruhe, wohin die Friedrich-Ebert-Stiftung geladen hatte. Die Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Medien ihrem Bildungsauftrag genüge tun, musste ich eher verneinen. Ein Audiomitschnitt liegt vor und kann geteilt werden.

 

 

Da stimmt doch was nicht

Am 11. April referierte und diskutierte ich bei der 7. Medienversammlung des Landes Nordrhein-Westfalen in Köln. Mein Vortrag trug den Titel „’Da stimmt doch was nicht.‘ Mut und Zumutung im Fernsehen des 21. Jahrhunderts“. Danach gab ich ein kurzes Interview, das angeschaut werden kann im klassischen Bewegtbild. Auch Fotos wurden gemacht. Gut war’s.

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