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Böhmermann, geh du voran!

Die Staatsaffäre um den Fernsehkomiker Jan Böhmermann ging an der fortlaufenden Chronik auch meiner Ereignisse nicht vorbei. Erst war da ein falscher Anruf, ein falscher Zungenschlag von Frau Merkel – davon handelte mein „Konter“ (Link) am 5. April 2016. Und dann war da diese merkwürdig verteilte Entrüstungsbereitschaft der Meinungsfreiheitsfreunde, mit der Böhmermann rechnen durfte, nicht aber in zumindest teilweise vergleichbaren Fällen die Menschen Steinbach, Kutschera und Pirincci – was nachzulesen wäre im „Konter“ (Link) vom 19. April. Alles nicht so einfach, da draußen im Lande.

Das neue Buch hat die vierte Auflage erreicht

…und einen Titel hat es auch: „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss.“

Kissler TitelUnd damit eben dies gelingt, damit die Freiheitsrechte und die Toleranz, von der wir alle zehren, auch morgen noch da sind, habe ich das Buch geschrieben. Jede Leserin, jeder Leser ist herzlich willkommen! Der Verlag hat eine Site spendiert, auf der ich das Projekt und meine Motivation vorstelle. Den Gralshütern der Political Correctness wird es vielleicht nicht rundherum gefallen – ich verspreche aber: Langeweile und Ignoranz bleiben außen vor. Direkt bestellen kann man es zum Beispiel hier oder hier oder auch hier oder bei einem der zahlreichen Buchhändler vor Ort. Als ich da saß und dachte und schrieb, habe ich viel gelernt über die Welt, in der wir leben und die uns, im Guten wie Schlechten, zu Menschen des Westens biegt. Er bleibt unser Schicksal, gerade im Angesicht der islamischen Herausforderung.

 

Pazifismus hilft nicht gegen Terror

Womit eine blanke historische Selbstverständlichkeit ausgesprochen wäre. Das aber war wieder einmal zu tun, nachdem aus Kirchenkreisen wieder einmal das Gegenteil behauptet worden war. Den Rest vom Lied lieferte der „Konter“ (Link) am 29. März 2016. Ja, Frau Käßmann kommt auch drin vor.

Nach dem islamistischen Terror von Brüssel: Mensch bleiben, nicht stumm bleiben

Zweierlei, mindestens, sollten wir, sollte der Westen nach der Fortsetzung des islamistischen Kriegs wider den Westen tun: Uns nicht ins Bockshorn des Schweigens jagen lassen, sondern gemeinsam und entschlossen aufzubegehren und vorzugehen (dazu mein „Konter“ vom 22. März 2016Link). Und uns unsere Menschlichkeit nicht abhandeln lassen von den Todesfanatikern. Darüber schrieb ich einen Gastkommentar für Stern.de (Link) am 23. März. Insofern ist es menschlich, westlich zugleich, wie Yo-Yo Ma mit Bachs Cellosuiten den Toten und uns, den Davongekommenen (Link zum Beitrag vom 23. März), Reverenz zu erweisen.

Eine Kanzlerin lässt sich gesundbeten

Theoretisch finden alle Politiker Bildung derart wichtig, dass aus der Bundes- eine Bildungsrepublik werden soll. Praktisch ist das Plagiat das letzte verbliebene Kavaliersdelikt. Da stimmt etwas nicht. Am 10. März 2016 mache ich mir über diese Unwucht Gedanken (Link), aus Anlass des wissenschaftlichen Betrugs der Bundesverteidigungsministerin, der Frau Dr. med. Ursula von der Leyen. Der „Konter“ dann am 15. März notiert die staunenswerten Fortschritte der CDU in einer altehrwürdigen Heiltradition, im Gesundbeten (Link). Doch ob es Land, Partei und Volk bekommt?

Leipzig ist eine Messe wert

Auf der Leipziger Buchmesse 2016 darf ich viermal moderieren. Herzliche Einladung!

Konkret also zu Catalin Dorian Florescu am 17.3. um 18h30
und zu Norbert Gstrein am 17.3. um 21h00
und zu Johanna Adorján am 19.3. um 18h00
und zu Cora Stephan am 19.3. um 19h00

Danke, wertes Grimme-Institut!

Es war eine Premiere für mich und eine Ehre: Vom 30. Januar bis 5. Februar 2016 war ich Teil der neunköpfigen Jury „Info und Kultur“ für den 52. Grimme-Preis (Link). Die Arbeit ist getan, die Sieger stehen fest. Verkündet werden sie Anfang März, geehrt am 8. April, wiederum im spätmodern-beschaulichen Marl. Das dokumentarische Fernsehen lebt, so viel steht fest, es weitet unseren Blick und schärft die Augen. Mehr dazu gerne alsbald. Für heute nur: Danke an die Kolleg(inn)en in der Jury für die uneitlen, präzisen, kompetenten Gedanken und Gespräche, danke an das rundherum herzliche Grimme-Team. Und Dominik Grafs Doku (Link) zum Traum vom Fernsehen und den Marler Träumen sintemal bleibt sehenswert!

Grimme 2016-02-02

Zu Gast im Presseclub der ARD

Am 31. Januar 2016 durfte ich wieder einmal mein Scherflein beitragen zum Gelingen des sonntäglichen „Presseclubs“ in der ARD. Das Thema lautete „Koalition im Dauerstreit – Wie viel Macht hat Merkel noch?“ Es wurde, was nicht unbedingt zu erwarten war, eine durchweg sehr ruhige, gesittete, von wechselseitigem Respekt getragene Sendung. Gewiss, man hätte mehr ins Risiko und die Konfrontation gehen können. Doch ist es nicht in erhitzter Zeit ein gutes Zeichen auch, dass der Mensch sich zu sammeln und beherrschen vermag? Man sehe selbst (Link).

Der Westen muss standhaft bleiben

Es ist das Thema meines jüngsten Buches, und als solches aktualisiert es sich durch dramatische Zeitläufte fast von selbst: die Frage nach dem Selbstbewusstsein des Westens. Im „Konter“ vom 26. Januar 2016 bekräftige in Ansehung verhüllter römischer Statuen aus angeblicher Rücksichtnahme auf einen iranischen Staatsgast, weshalb der Westen da standhaft bleiben muss (Link). Jetzt und künftig desto mehr.

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