Danke, wertes Grimme-Institut!

Es war eine Premiere für mich und eine Ehre: Vom 30. Januar bis 5. Februar 2016 war ich Teil der neunköpfigen Jury “Info und Kultur” für den 52. Grimme-Preis (Link). Die Arbeit ist getan, die Sieger stehen fest. Verkündet werden sie Anfang März, geehrt am 8. April, wiederum im spätmodern-beschaulichen Marl. Das dokumentarische Fernsehen lebt, [...]

weiterlesen

Danke, wertes Grimme-Institut!

Es war eine Premiere für mich und eine Ehre: Vom 30. Januar bis 5. Februar 2016 war ich Teil der neunköpfigen Jury “Info und Kultur” für den 52. Grimme-Preis (Link). Die Arbeit ist getan, die Sieger stehen fest. Verkündet werden sie Anfang März, geehrt am 8. April, wiederum im spätmodern-beschaulichen Marl. Das dokumentarische Fernsehen lebt, so viel steht fest, es weitet unseren Blick und schärft die Augen. Mehr dazu gerne alsbald. Für heute nur: Danke an die Kolleg(inn)en in der Jury für die uneitlen, präzisen, kompetenten Gedanken und Gespräche, danke an das rundherum herzliche Grimme-Team. Und Dominik Grafs Doku (Link) zum Traum vom Fernsehen und den Marlen Träumen sintemal bleibt sehenswert!

Grimme 2016-02-02

Zu Gast im Presseclub der ARD

Am 31. Januar 2016 durfte ich wieder einmal mein Scherflein beitragen zum Gelingen des sonntäglichen „Presseclubs“ in der ARD. Das Thema lautete „Koalition im Dauerstreit – Wie viel Macht hat Merkel noch?“ Es wurde, was nicht unbedingt zu erwarten war, eine durchweg sehr ruhige, gesittete, von wechselseitigem Respekt getragene Sendung. Gewiss, man hätte mehr ins Risiko und die Konfrontation gehen können. Doch ist es nicht in erhitzter Zeit ein gutes Zeichen auch, dass der Mensch sich zu sammeln und beherrschen vermag? Man sehe selbst (Link).

Das neue Buch hat die dritte Auflage erreicht

…und einen Titel hat es auch: „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss.“

Kissler TitelUnd damit eben dies gelingt, damit die Freiheitsrechte und die Toleranz, von der wir alle zehren, auch morgen noch da sind, habe ich das Buch geschrieben. Jede Leserin, jeder Leser ist herzlich willkommen! Der Verlag hat eine Site spendiert, auf der ich das Projekt und meine Motivation vorstelle. Den Gralshütern der Political Correctness wird es vielleicht nicht rundherum gefallen – ich verspreche aber: Langeweile und Ignoranz bleiben außen vor. Direkt bestellen kann man es zum Beispiel hier oder hier oder auch hier oder bei einem der zahlreichen Buchhändler vor Ort. Als ich da saß und dachte und schrieb, habe ich viel gelernt über die Welt, in der wir leben und die uns, im Guten wie Schlechten, zu Menschen des Westens biegt. Er bleibt unser Schicksal, gerade im Angesicht der islamischen Herausforderung.

 

Der Westen muss standhaft bleiben

Es ist das Thema meines jüngsten Buches, und als solches aktualisiert es sich durch dramatische Zeitläufte fast von selbst: die Frage nach dem Selbstbewusstsein des Westens. Im „Konter“ vom 26. Januar 2016 bekräftige in Ansehung verhüllter römischer Statuen aus angeblicher Rücksichtnahme auf einen iranischen Staatsgast, weshalb der Westen da standhaft bleiben muss (Link). Jetzt und künftig desto mehr.

Merkelland, peinlich’ Land

Das alles beherrschende Thema beschäftigt auch mich ungemein: Wie verändert Merkels Politik der offenen Grenzen die Bundesrepublik Deutschland? Bisher zumindest nicht zum Guten. Also schrieb ich am 17. November 2015 über den fälschlich behaupteten Zusammenhang von Willkommenskultur und Terrorprävention (Link), am 8. Dezember über das drohende Staatsversagen (Link) und am 12. Januar 2016, nach den Kölner Übergriffen an Silvester, über ein Land zwischen Angst, Schockstarre und Peinlichkeit (Link). Dass die Asyl- und Flüchtlingspolitik Merkels von einer Presse unter dem Verdacht regierungstreuer Kampagnenpublizistik begleitet wird, macht die Sache nicht besser. Armin Laschet lieferte dem Argwohn Nahrung. Dazu mein „Konter“ vom 21. Januar (Link).

Will die Kirche Muslime etwa nicht bekehren?

Das Weihnachtsfest wäre, sollte man meinen, eine gute Gelegenheit, die jesuanische Mission, zu der jeder Christ sich eigentlich verpflichtet fühlen müsste, auch gegenüber Flüchtlingen und Migranten praktisch werden zu lassen. Stattdessen herrscht Schweigen im Walde. Mein „Konter“ vom 22. Dezember 2015 (Link) wagt ein Kontra. Zuvor, am 26. November, las ich die Kopfwäsche von Papst Franziskus für die deutsche Kirchensteuerkirche nach und kam zur begründeten Frage (Link): Sind deutsche Bischöfe Häretiker?

Münchner Runde, Bonn und Bochum

Die erste Woche im Advent des Jahres 2015 prunkt mit Arbeit an der Debatte. Die „Münchner Runde“ des Bayerischen Fernsehens lud mich zum 1. Dezember ein. Tags darauf lautet das Motto einer von mir moderierten Diskussion in Bonn, unter anderem mit Tom Buhrow und Béla Anda, „Schöne neue Medienwelt? Zur Zukunft der Medien in Deutschland“. Am Samstag vor dem zweiten Advent dann, am 5. Dezember, macht sich Martin Walser in Bochum über (die) Zukunft Gedanken. Hernach redet er mit Norbert Lammert über diese Kategorie der Kategorien. Das wird dreifach spannend alles.

Die Fotos aus Bochum und Bonn entstammen von hier (Link) und von hier (Link).

michalak-192015_12_02_buhrow_kissler_buhrow_klein

Grüne suchen die Gender-Star*in

Wie bitte? Ein Gender-Star soll es richten? Wohl niemand außer Bündnis 90/Die Grünen hat derzeit Bedarf an einer weiter verschärften sprachlichen Regulierung, diese aber haben ihn gewaltig. Mein Kommentar  vom 20. November 2015 (Link) wundert sich über so viel Mut zu Nebenschauplatz, Kinderkram und Ablenkung. Ist das mehr als begriffliches Topfschlagen?

Nach dem Terror ist vor dem Terror

Wieder hat es Paris erwischt, die Kapitale der westlichen Freiheit. Was lehrt uns der neue Massenmord von Paris? Der Krieg gegen den IS kann nur militärisch gewonnen werden, jetzt ist nicht die Zeit der Teelichter und Stuhlkreise. Legt mein Konter vom 14. November 2015 (Link) dar.

Wer schützt den Rechtsstaat im heißen deutschen Herbst?

Natürlich und glücklicherweise ist die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat. Doch Rechts- wie Linksextremisten haben etwas dagegen, und im Merkel-Land zeigt auch der Staat sich nicht ausschließlich als Bewahrer der Bürgerrechte. Warum sonst würden Eingriffe in das Eigentumsrecht ebenso entspannt diskutiert wie Angriffe auf politisch Andersdenkende hingenommen werden? Mein „Konter“ (Link) vom 5. November 2015 versucht, mit beiden Augen zu sehen.

Copyright 2016 Alexander Kissler | Impressum | Webdesign