Akifs scharfe Axt

Es könnte zum Überraschungserfolg dieses Bücherfrühlings werden: Das feurige Sachbuchdebut des Romanschriftstellers Akif Pirinçci, „Deutschland von Sinnen“. Es ist die Erneuerung der Schmähschrift durch den Zorn eines eingewanderten Patrioten. Mein „Konter“ findet am 25. März Bedenkenswertes, Kluges und Pennälerhaftes in dieser Polemik. Sie läutet das Ende der Konsensgesellschaft ein.

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Akifs scharfe Axt

Es könnte zum Überraschungserfolg dieses Bücherfrühlings werden: Das feurige Sachbuchdebut des Romanschriftstellers Akif Pirinçci, „Deutschland von Sinnen“. Es ist die Erneuerung der Schmähschrift durch den Zorn eines eingewanderten Patrioten. Mein „Konter“ findet am 25. März Bedenkenswertes, Kluges und Pennälerhaftes in dieser Polemik. Sie läutet das Ende der Konsensgesellschaft ein.

Chesterton in Kevelaer

Zum ersten Mal war ich in Kevelaer. Nicht anders erging es Gilbert Keith Chesterton, dem es dort erkennbar gefiel. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 150-Jahre-Jubiläum der Marienbasilika sprach ich daselbst am 19. März über die chestertonianische Frage, was unrecht sei an der Welt. Um es kurz zu machen: So manches.P1130488

Gender und anderer Hokuspokus

Die Katze ist aus dem Sack. Die Gender-Theorie, wonach Mann und Frau Zuschreibungen sind, allzeit flexible Konzepte, ist ein Glaubenssystem. Sagte einer, der es wissen muss. Mein Konter kratzt sich am 18. März den Kopf und prophezeit das Aufkommen vieler Ketzer. Von nun an geht’s bergab. Oder etwa nicht?

Unsinn Quote

Es ist ein stumpfes Messer aus vergangenen Tagen: Die Quotenmessung im Fernsehen. Der Tiroler Tageszeitung sagte ich in der Ausgabe vom 17. März einige kritische Töne. To whom it may concerne.

Danke, Leipzig!

Bei der Leipzig Buchmesse 2014 durfte ich dreimal am 13. und 14. März im Ariowitsch-Haus moderieren: Benjamin Stein („Das Alphabet des Rabbi Löw“), Eliyah Havemann, den Sohn von Wolf Biermann („Wie werde ich Jude? Und wenn ja, warum?“), und Katja Petrowskaja („Vielleicht Esther“). Danke allen dreien, danke dem Publikum! Schön wär es wieder.IMG_1474

Eine standhafte Sibylle

Die Wetter sind los, Sibylle Lewitscharoff soll aus der Gemeinschaft der Richtigmeinenden ausgeschlossen werden. Und warum? Weil sie in Dresden ihres Amtes als Dichterin waltete. Und zudem die richtigen, die heikelsten Fragen stellte. Mein Kommentar vom 7. März wundert sich über die wieder einmal im Schlichten und Schlachten vereinte Medien- und Deutungselite.

Binse, Trallala und Ökumene

Wieder einmal haben sie zugeschlagen, die beiden großen Kirchen, und ein zähes Dokument zustande gebracht. Es soll einer neuen Sozialinitative dienen und ist doch nur das Allerbekannteste im breitesten Tritt. Mein Konter vom 4. März wendet sich mit Grausen.

Wo Thilo Sarrazin Recht hat

Mögen, schätzen, applaudieren muss man Thilo Sarrazin nicht. Dass aber Medien Weltanschauungsbetriebe sind und die Weltanschauung der Medienleute vorwiegend links/linksliberal ist, stimmt. Diese Korrelation und manches mehr an Sarrazins neuem Verkaufsschlager verdienen die raschen Verdammungsurteile nicht. Mein Konter vom 25. Februar sagt das Nötige.

In Belgien töten sie Kinder

Was sich Euthanasie an Kindern nennt und in Belgien nun erlaubt wurde, ist ein Anschlag auf jene Würde, die es zu verteidigen vorgibt. Mein „Konter“ wendet sich am 18. Februar gegen dieses begriffliche Versteckspiel.

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