Wo bleibt die wehrhafte Demokratie?

Gerne erfreut man sich in Deutschland einer wehrhaften Demokratie. Doch wo sind die wehrhaften Demokraten im Angesicht der Mordbrenner und Blutsäufer des „Islamischen Staates“, der auch hier zunehmend Anhänger gewinnt? Justiz und Politik und Gesellschaft geben sich erstaunlich entspannt. So aber schwindet die Demokratie. Mehr dazu im „Konter“ vom 12. August.

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Wo bleibt die wehrhafte Demokratie?

Gerne erfreut man sich in Deutschland einer wehrhaften Demokratie. Doch wo sind die wehrhaften Demokraten im Angesicht der Mordbrenner und Blutsäufer des „Islamischen Staates“, der auch hier zunehmend Anhänger gewinnt? Justiz und Politik und Gesellschaft geben sich erstaunlich entspannt. So aber schwindet die Demokratie. Mehr dazu im „Konter“ vom 12. August.

Verbietet die Leihmutterschaft!

Der „Fall Gammy“ mobilisiert unser menschliches Mitgefühl, natürlich. Doch Leihmutterschaft ist in jedem, nicht nur in diesem Fall eine dubiose Sache. Sie sollte weltweit verboten wird. Mein Plädoyer im „Konter“ vom 5. August.

Randgruppe verzweifelt gesucht

Dieser Witz ist so schlecht, dass er wahr sein muss: England fördert künftig nur noch Filme, in denen Minderheiten positiv dargestellt werden. Das war es dann also mit der Freiheit der Kunst, des Gedankens, der Phantasie, Locke und Hume rotieren im Grab, der Kulturbolschewismus triumphiert. Mein Konter vom 15. Juli versucht sich zu sammeln.

Ist die Zukunft gestaltbar? Und wie und von wem?

An der Universität Siegen gibt es ein recht frisches,  interdisziplinäres Forschungskolleg. Am 30. Juni bezog es neue Räume. Aus diesem Anlass fand eine Podiumsdiskussion zum Leitmotiv des FoKoS statt, die ich moderierten durfte: Lässt sich Zukunft menschlich gestalten? Es war ein rundherum gelungener Abend, der ausklang mit dem überlangen Achtelfinalspiel der Löw-Truppe gegen Algerien. Die Technik spielte zu keiner Sekunde einen Streich.

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Bayerischer Humor im Grenzgebiet

Ja, die Bajuwaren, wer wollte ihnen ein lockeres, fallweise auch derbes Wort nicht nachsehen? Doch der öffentlich-rechtlich bestallte Kabarettist Christoph Süß verquirlte Verschwörungstheorie und Terror, Datenschutz und ISIS im Radio derart rüde, dass ich widersprach. Über manche Dinge macht man besser doch keine Scherze, mögen es auch wenige sein. Der BR sprang seinem Clown mittlerweile bei. Ja mei.

Die Regenbogenfahne ist kein Staatssymbol

Für eine kurze Zeit hissten die gegenwärtigen Amtsinhaberinnen von Bundesfamilien- und Umweltministerium vor ihren Berliner Amtssitzen die Regenbogenfahne. Die symbolische Tat war falsch und anmaßend. Über die Gründe schrieb ich im „Konter“  vom 24. Juni. Mir wurde im Kommentarbereich durchaus widersprochen. Aber nicht nur.

Der Journalismus wird fußballerisiert

Zugegeben: Diese spontan entstandene Wortschöpfung mag nicht die eleganteste sein. Doch der Deutschlandfunk machte sie am 19. Juni zum Titel meines Kulturgesprächs über die Allgegenwart des Fußballs im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es kann, so heißt es, „mindestens fünf Monate lang“ nachgehört werden. Was aber dann? GEZ, hilf!

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