Kategorie: Texte

Hello, Mr. President!

Politik ist das Reich des Umstrittenen. So bleibt es erst recht nach der überraschenden Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Mein „Konter“ vom 10. November 2016 (Link) listet sechs deutsche Lektionen auf und wagt ein Geständnis. Zuvor, am 13. Oktober (Link), wandte ich mich gegen die gratismutigen Versuche, seinen persönlichen Hass auf Trump frohgemut zu artikulieren, ihn gar als Zeichen einer besonders fortschrittlichen Haltung zu drapieren. Hass macht immer hässlich. Davor lag am 8. Oktober die Moral aus dem Freiheitsindex 2016 (Link), die Elitendämmerung ist da, dazwischen, am 3. November (Link), der Zynismus mancher Umweltschützer und Klimawandelbekämpferinnen, die die Armut anderer Menschen ob ihres geringen Emissionsausstoßes goutieren. Zynisch eben. Bleiben wir heiter, so schwer es auch fällt.

Der Geist steht nicht mehr links

Fulminant war die Rede, die Michel Houellebecq bei der Verleihung des Frank-Schirrmacher-Preises 2016 in Berlin hielt. Sie bestätigte einen Eindruck, der sich in diesem Jahrzehnt verfestigt: Der Geist steht nicht mehr links. Was daraus hervorgehen wird? Wir werden sehen. Und meinen „Konter“ vom 29. September 2016 (Link) lesen. Panta rhei.

In der Phoenix Runde, noch ohne DagiBee

Am 13. September 2016 – Hand auf’s Herz, wer erinnert sich? – wurden drei des Terrorismus verdächtige Flüchtlinge verhaftet. Darüber und über die Folgen solcher Vorgänge für die Migrationspolitik und -debatte redete die „Phoenix Runde“ selbigen Tags. Ich durfte mittun, wofür ich herzlich danke. Der „Konter“ (Link) vom 16. September sodann las aus der großen Rede Jean-Claude Junckers einen leisen Abschied der EU von sich selbst heraus. Zum Nachteil Europas muss das nicht unbedingt sein. Am 22. September empöre ich mich rechtschaffen (Link) über die YouTube-Initiative #NichtEgal. Weil der Konzern sich für Toleranz und gegen Hass zu positionieren vorgibt, sollen nach dem Willen des Bundesfamilienministeriums und der Bundeszentrale für politische Bildung Klassenräume für konzerneigene Medienpädagogen geöffnet werden. Welche Schule ganz besonders Glück hat, darf sich auf „DagiBee“ oder „Diana zur Löwen“ freuen, die im Brotberuf Teleshopping und Schminkberatung bei YouTube betreiben. Bitte nicht.

Angie hat uns lieb

Frau Merkel sprach im Bundestag. Doch war es eine Rede? Wer sprach da und in wessen Namen? Eine rhetorische Analyse gebe ich, skizzenhaft, im „Konter“ (Link) vom 8. September 2016. Um entgrenzte Rhetorik im Zuge des Kampfes gegen die sogenannte Hassrede ging es zuvor (Link) am 2. September. Denn aufgemerkt: Taten und Worte sind nicht dasselbe.

Der Buchpreis, die Hamsterkäufe und viele verwirrte Einzeltäter

Dass der Sommer auf unser Erholungsbedürfnis Rücksicht nimmt, wird man in diesem Jahr nicht behaupten können. Welt- und Lokallage lassen kaum Zeit zum Atemholen. Erst regte die Bundesregierung an, die private Bevorratung für den Katastrophenfall aufzufrischen. Auch so kann man der Rückkehr unfriedlicher Normalitäten Tribut zollen – kommentierte ich am 22. August 2016 unter dem Titel „Es hat sich ausschalmeit“ (Link). Am 25. August dachte ich über die inflationäre Rede nach vom „geistig verwirrten Einzeltäter“, die weder tatsächlich Kranken noch der terroristischen Bedrohung unserer Tage gerecht wird (Link) Und dazwischen lag die Bekanntgabe der Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis, der sogenannten Longlist. Anhand ihrer machte ich mir am 24. August Gedanken über die Gegenwartsliteratur (Link). Und auch das sind Anfänge.

Böhmermann, geh du voran!

Die Staatsaffäre um den Fernsehkomiker Jan Böhmermann ging an der fortlaufenden Chronik auch meiner Ereignisse nicht vorbei. Erst war da ein falscher Anruf, ein falscher Zungenschlag von Frau Merkel – davon handelte mein „Konter“ (Link) am 5. April 2016. Und dann war da diese merkwürdig verteilte Entrüstungsbereitschaft der Meinungsfreiheitsfreunde, mit der Böhmermann rechnen durfte, nicht aber in zumindest teilweise vergleichbaren Fällen die Menschen Steinbach, Kutschera und Pirincci – was nachzulesen wäre im „Konter“ (Link) vom 19. April. Alles nicht so einfach, da draußen im Lande.

Das neue Buch hat die vierte Auflage erreicht

…und einen Titel hat es auch: „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss.“

Kissler TitelUnd damit eben dies gelingt, damit die Freiheitsrechte und die Toleranz, von der wir alle zehren, auch morgen noch da sind, habe ich das Buch geschrieben. Jede Leserin, jeder Leser ist herzlich willkommen! Der Verlag hat eine Site spendiert, auf der ich das Projekt und meine Motivation vorstelle. Den Gralshütern der Political Correctness wird es vielleicht nicht rundherum gefallen – ich verspreche aber: Langeweile und Ignoranz bleiben außen vor. Direkt bestellen kann man es zum Beispiel hier oder hier oder auch hier oder bei einem der zahlreichen Buchhändler vor Ort. Als ich da saß und dachte und schrieb, habe ich viel gelernt über die Welt, in der wir leben und die uns, im Guten wie Schlechten, zu Menschen des Westens biegt. Er bleibt unser Schicksal, gerade im Angesicht der islamischen Herausforderung.

 

Pazifismus hilft nicht gegen Terror

Womit eine blanke historische Selbstverständlichkeit ausgesprochen wäre. Das aber war wieder einmal zu tun, nachdem aus Kirchenkreisen wieder einmal das Gegenteil behauptet worden war. Den Rest vom Lied lieferte der „Konter“ (Link) am 29. März 2016. Ja, Frau Käßmann kommt auch drin vor.

Nach dem islamistischen Terror von Brüssel: Mensch bleiben, nicht stumm bleiben

Zweierlei, mindestens, sollten wir, sollte der Westen nach der Fortsetzung des islamistischen Kriegs wider den Westen tun: Uns nicht ins Bockshorn des Schweigens jagen lassen, sondern gemeinsam und entschlossen aufzubegehren und vorzugehen (dazu mein „Konter“ vom 22. März 2016Link). Und uns unsere Menschlichkeit nicht abhandeln lassen von den Todesfanatikern. Darüber schrieb ich einen Gastkommentar für Stern.de (Link) am 23. März. Insofern ist es menschlich, westlich zugleich, wie Yo-Yo Ma mit Bachs Cellosuiten den Toten und uns, den Davongekommenen (Link zum Beitrag vom 23. März), Reverenz zu erweisen.

Eine Kanzlerin lässt sich gesundbeten

Theoretisch finden alle Politiker Bildung derart wichtig, dass aus der Bundes- eine Bildungsrepublik werden soll. Praktisch ist das Plagiat das letzte verbliebene Kavaliersdelikt. Da stimmt etwas nicht. Am 10. März 2016 mache ich mir über diese Unwucht Gedanken (Link), aus Anlass des wissenschaftlichen Betrugs der Bundesverteidigungsministerin, der Frau Dr. med. Ursula von der Leyen. Der „Konter“ dann am 15. März notiert die staunenswerten Fortschritte der CDU in einer altehrwürdigen Heiltradition, im Gesundbeten (Link). Doch ob es Land, Partei und Volk bekommt?

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