Kategorie: Texte

Danke, wertes Grimme-Institut!

Es war eine Premiere für mich und eine Ehre: Vom 30. Januar bis 5. Februar 2016 war ich Teil der neunköpfigen Jury „Info und Kultur“ für den 52. Grimme-Preis (Link). Die Arbeit ist getan, die Sieger stehen fest. Verkündet werden sie Anfang März, geehrt am 8. April, wiederum im spätmodern-beschaulichen Marl. Das dokumentarische Fernsehen lebt, so viel steht fest, es weitet unseren Blick und schärft die Augen. Mehr dazu gerne alsbald. Für heute nur: Danke an die Kolleg(inn)en in der Jury für die uneitlen, präzisen, kompetenten Gedanken und Gespräche, danke an das rundherum herzliche Grimme-Team. Und Dominik Grafs Doku (Link) zum Traum vom Fernsehen und den Marler Träumen sintemal bleibt sehenswert!

Grimme 2016-02-02

Der Westen muss standhaft bleiben

Es ist das Thema meines jüngsten Buches, und als solches aktualisiert es sich durch dramatische Zeitläufte fast von selbst: die Frage nach dem Selbstbewusstsein des Westens. Im „Konter“ vom 26. Januar 2016 bekräftige in Ansehung verhüllter römischer Statuen aus angeblicher Rücksichtnahme auf einen iranischen Staatsgast, weshalb der Westen da standhaft bleiben muss (Link). Jetzt und künftig desto mehr.

Merkelland, peinlich‘ Land

Das alles beherrschende Thema beschäftigt auch mich ungemein: Wie verändert Merkels Politik der offenen Grenzen die Bundesrepublik Deutschland? Bisher zumindest nicht zum Guten. Also schrieb ich am 17. November 2015 über den fälschlich behaupteten Zusammenhang von Willkommenskultur und Terrorprävention (Link), am 8. Dezember über das drohende Staatsversagen (Link) und am 12. Januar 2016, nach den Kölner Übergriffen an Silvester, über ein Land zwischen Angst, Schockstarre und Peinlichkeit (Link). Dass die Asyl- und Flüchtlingspolitik Merkels von einer Presse unter dem Verdacht regierungstreuer Kampagnenpublizistik begleitet wird, macht die Sache nicht besser. Armin Laschet lieferte dem Argwohn Nahrung. Dazu mein „Konter“ vom 21. Januar (Link).

Will die Kirche Muslime etwa nicht bekehren?

Das Weihnachtsfest wäre, sollte man meinen, eine gute Gelegenheit, die jesuanische Mission, zu der jeder Christ sich eigentlich verpflichtet fühlen müsste, auch gegenüber Flüchtlingen und Migranten praktisch werden zu lassen. Stattdessen herrscht Schweigen im Walde. Mein „Konter“ vom 22. Dezember 2015 (Link) wagt ein Kontra. Zuvor, am 26. November, las ich die Kopfwäsche von Papst Franziskus für die deutsche Kirchensteuerkirche nach und kam zur begründeten Frage (Link): Sind deutsche Bischöfe Häretiker?

Grüne suchen die Gender-Star*in

Wie bitte? Ein Gender-Star soll es richten? Wohl niemand außer Bündnis 90/Die Grünen hat derzeit Bedarf an einer weiter verschärften sprachlichen Regulierung, diese aber haben ihn gewaltig. Mein Kommentar  vom 20. November 2015 (Link) wundert sich über so viel Mut zu Nebenschauplatz, Kinderkram und Ablenkung. Ist das mehr als begriffliches Topfschlagen?

Nach dem Terror ist vor dem Terror

Wieder hat es Paris erwischt, die Kapitale der westlichen Freiheit. Was lehrt uns der neue Massenmord von Paris? Der Krieg gegen den IS kann nur militärisch gewonnen werden, jetzt ist nicht die Zeit der Teelichter und Stuhlkreise. Legt mein Konter vom 14. November 2015 (Link) dar.

Wer schützt den Rechtsstaat im heißen deutschen Herbst?

Natürlich und glücklicherweise ist die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat. Doch Rechts- wie Linksextremisten haben etwas dagegen, und im Merkel-Land zeigt auch der Staat sich nicht ausschließlich als Bewahrer der Bürgerrechte. Warum sonst würden Eingriffe in das Eigentumsrecht ebenso entspannt diskutiert wie Angriffe auf politisch Andersdenkende hingenommen werden? Mein „Konter“ (Link) vom 5. November 2015 versucht, mit beiden Augen zu sehen.

Toleranz und Islam, Toleranz und Judentum

Zweimal wurde ich um Gastbeiträge gebeten, zweimal tat ich es gern: Für die „Jüdische Allgemeine“ dachte ich am 9. Oktober 2015 über die Gefährdungen durch jenen Antisemitismus (Link) nach, der in der muslimischen Welt leider nicht überwunden ist und der nun im Zuge der Migrationen den Westen vor Probleme stellt. Die „Islamische Zeitung“ , eine empfehlenswert interessante Monatszeitung (Link) aus Berlin, befragte mich für ihre November-Ausgabe vom 28. Oktober 2015. Jeder Zeitschriftenhändler besorgt die IZ gerne – ich habe selbst die Probe aufs Exempel gemacht.

Wenn der Kardinal mit der Kanzlerin einen schwoft, biegen sich die Tagesthemen…

Natürlich sind die Meinungen sehr unterschiedlich, ob Merkels Flüchtlings- und Asylpolitik den höheren Weihen kluger Voraussicht genügt. Wenn aber ein Kardinal einen Rechtsbruch feststellt und diesen lobt, denn eine Kanzlerin müsse sich auch mal einer guten Sache wegen über das Recht hinwegsetzen – dann gemahnt diese fatale Grenzüberschreitung (Link) an überwunden geglaubte Zeiten. Was soll das, Herr Marx? Meinem „Konter“ vom 13. Oktober 2015 geht der (Kardinals-) Hut hoch. Am 21. Oktober galt es. ebenso befremdlich, die „Tagesthemen“ beim Zurechtbiegen der Wirklichkeit (Link) zu erwischen. Und am 27. Oktober fragte ich mich nach Sinn und Unsinn der neuen deutschen Lust am Pranger (Link), einen kritischen Seitenblick auf das Hasstheater an der Berliner Schaubühne unter dem Titel „Fear“ inklusive. O mores.

Frau Merkel als fatalistische Das-ist-egal-Kanzlerin

Es sind schwierige Zeiten für die Welt, für Deutschland und besonders für eine munter planlose Kanzlerin, die den Rückhalt in ihrem Volk dramatisch verloren zu haben scheint. Die Flüchtlingsfrage lässt niemanden kalt, auch mich nicht. Frau Merkels Auftritt bei Frau Will kommentierte ich am 8. Oktober 2015 – mit der These, die Kanzlerin entkerne durch ihre forsch vorgetragene Ohnmacht das Amt. Der „Konter“ vom 6. Oktober kritisierte Merkels Tugendbefehl und entwickelte sich, durchaus zu meinem Erstaunen, zu einem viralen Hit mit bisher über 28000 Weiterempfehlungen. Auch das ist ein Symptom. Um nicht vom Menetekel zu sprechen.

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