Nicken bildet nicht
Die Versteher regieren, und sie entschuldigen fast alles. Zeit für einen Zwischenruf. Ich gab ihn im Politischen Feuilleton von Deutschlandradio Kultur am 22. September 2014.
Die Versteher regieren, und sie entschuldigen fast alles. Zeit für einen Zwischenruf. Ich gab ihn im Politischen Feuilleton von Deutschlandradio Kultur am 22. September 2014.
Zeichen setzen gegen Antisemitismus ist nie verkehrt. Wenn bei einer Demonstration aus Anlass des grassierenden muslimischen Antisemitismus aber Muslime kaum oder gar nicht vertreten sind und ihre Organisationen durch Abwesenheit glänzen, stimmt etwas nicht. Mein „Konter“ vom 16. September 2014 wundert sich sehr.
Ja, ich habe kein Apple-Produkt. Nein, ich vermisse nichts. Sehr wohl aber vermisse ich im Zuge der neuen Produktvorstellung journalistische Distanz und professionelle Skepsis. Sollte man PR nicht denen überlassen, die dafür bezahlt werden? Ein zorniger Zwischenruf vom 10. September 2014.
Sie wurde des Plagiats überfordert, sie zeigte sich uneinsichtig und wird nun mit einem Botschafterposten belohnt: So läuft offenbar das politische Geschäft. Es bleibt ein Skandal. Mein „Konter“ wendet sich am 9. September gegen die neue Treppe auf der Karriereleiter der Annette Schavan.
Aberhundertfach haben Männer Mädchen vergewaltigt. Weil die Hinweise aber auf pakistanische Täter schließen lassen, ermittelte die Polizei zögerlich. Man habe, heißt es im englischen Rotherham, nicht als Rassisten dastehen wollen. Und so büßten die Vergewaltigten die politische Korrektheit der verhinderten Ermittler. Es ist ein unglaubliches Stück und scheint doch wahr. Im „Konter“ vom 2. September 2014 versuche ich die Fallstricke zu benennen.
Gerne erfreut man sich in Deutschland einer wehrhaften Demokratie. Doch wo sind die wehrhaften Demokraten im Angesicht der Mordbrenner und Blutsäufer des „Islamischen Staates“, der auch hier zunehmend Anhänger gewinnt? Justiz und Politik und Gesellschaft geben sich erstaunlich entspannt. So aber schwindet die Demokratie. Mehr dazu im „Konter“ vom 12. August.
Der „Fall Gammy“ mobilisiert unser menschliches Mitgefühl, natürlich. Doch Leihmutterschaft ist in jedem, nicht nur in diesem Fall eine dubiose Sache. Sie sollte weltweit verboten wird. Mein Plädoyer im „Konter“ vom 5. August.
Untote Gespenster verschwinden nie. Unter neuen, diesmal muslimischen Vorzeichen wächst und wuchert der Antisemitismus. Der Rücksturz in die Barbarei ist wieder eine Option. Mein „Konter“ vom 22. Juli mag es kaum fassen.
Dieser Witz ist so schlecht, dass er wahr sein muss: England fördert künftig nur noch Filme, in denen Minderheiten positiv dargestellt werden. Das war es dann also mit der Freiheit der Kunst, des Gedankens, der Phantasie, Locke und Hume rotieren im Grab, der Kulturbolschewismus triumphiert. Mein Konter vom 15. Juli versucht sich zu sammeln.
Ein Party Crasher will man nicht sein, nie und nimmer, wahr aber bleibt: Es gibt keinen Fußballpatriotismus! Zitternd zwischen Vuvuzela und Böllerknall schrieb ich den „Konter“ vom 8. Juli 2014 nieder.

